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CLASSIS XI.
Sempervivum.
2118. S f globiferum Mile. foliis petaliscjue seuisciliatis, propaginibus globosis. IIchb. pl. erit. IX. ic, 1131.S. sobolij'erum B. Mag. 1457. S. hirtum Jaco. a. t. 12. S,pet. jbnbr. sobole compacta, Schmiedel ic. t. XXVI.
Kugelknospige H. 2J. 7. 8. Sie unterscheidet sich von der vorher-gehenden: durch die kugelförmigen Sprossen, welche aus dicht ziegelar-tig sich deckenden, zusamiuengeneigten Blättern bestehen; durch denhalbkugelförmigen Kelch, der 12 — 20 linienförmige, gleiche Abschnittehat; durch die linien lanzettförmigen Kronblätter, die gelb, an der Ba-sis etwas röthlich sind, abstehen und fast 3 Mal grösser sind alsder Kelch. Es lmt zuweilen 6 Kronblätter, eben so viel Staubgefässeund Griffel. Auf Felsen; Oestr. Kärnth. Tyrol, Salzb, Frank, a. M.Würzb. Wett. Thür. Sachsen, z. B, auf dem Schlosse Stolpen, Ober-lausitz.
Die jungen, zarten Blätter des gemeinen H. können in Suppen ge-nossen werden. Sie werden gegen die Schwämme im Munde, das Auf-springen der Kippen und das Verbrennen mit Erfolg gebraucht. Wennman den ausgepressten Saft mit höchstgereinigtem Weingeist vermischt,so erhält man eine schöne, weisse Pomade zur Reinigung des Gesichtsvon Flecken. Sie empfehlen sich alle durch ihre schöne Bildung undBlüthe unu pflauzen sich leicht fort.