Amygdalus.
ORDO I.
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bare Oberhaut, welche bei der Reife aufspringt und die Nuss falle»lässt. Die abwechselnden Blätter sind eirund-lanzettförmig und langzu-gcspitzt; auf der Unterfläche haben sie eine erhabene Rippe und pa-rallele Nerven. Man nimmt gewöhnlich 2 Spielarten an: 1. die ge-meine, grosse, süsse Mandel, deren Frucht keine Vertiefungen, abereinen grossen, süssen Kern hat; und 2. die bittere Mandel (s. folg.),deren Frucht Vertiefungen und einen bitter» Kern hat. Zu vorigergehört auch die Knackmandel, mit einer leicht zerbrechlichen Schale(/#. fragilis Borkh.) hierher. Im südlichen Deutschland an Zäunen, aufWiesen ; Friaul, Istrien, Litorale. Indessen scheint die bittere Mandeleine eigene Art, die man so cliarakterisirt:
2142. A. amara Hatnk, foliis lanreolatis serratis,serraturis aculiusculis infimis glandulosis , petiolis eglandu-losis, lloribus subsessilibus geminis, petalis calyce longio-ribus, nucis putamine durissimo insculpto. Hayne Arzngw.IV. 39. f. 1. folium.
Bittere Mandel, t;. 4.5. Vergleiche die Beschreibung zu vori-ger Art.
2143. A. nana Pai.i.. foliis ovatis basi attenuatissimpliciter argute serratis. Pall. ross. 1. t. 7. Ru Hamei.1. t. 3. Scmc. t. 131. n. Gaeutk. 2. t. 93. f. 3.
Zwerg-M. y. 4. Sie ist strauchartig und wird 2 — 4 Fuss hoch.Die kahlen Blätter sind lederartig und nur an der Basis ohne Säge-zähne. Die schönen rothen Blütlien hinterlassen kleine, trockene Früchte,deren Kern bitter ist. Im nördlichen Asien; jetzt liier und da verwil-dert, in Ungarn und Deutschland.
Der Pfirsichbaum, dessen Vaterland Persien ist, liefert eine deredelsten Früchte unter dem Steinobst. Die weichen, saftigen Sortenwerden roh genossen; die festen eingemacht, getrocknet, zu Backwerkgebraucht, und zu einem trefflichen, geistigen Most bereitet. Der frischeSaft, mit Zucker und Rothwein vermischt, giebt einen köstlichen Trank,Die ausgepressten Kerne geben ein schönes Ocl und der über sie ab-gezogene Branntwein den bekannten Persiko. Die jungen Blätter be-nutzt man zu einem gesunden Thee. — Der Mandclbaum kam ausGriechenland nach Italien und hat sich von da aus über mehrere Län-der verbreitet. Er liefert die bekannten süssen und bittern Mandeln.Die unreifen macht man, w^e die W T allr.üsse mit Zucker ein; man ge-braucht sie zu vielen Speisen und Backwerk; man gewinnt von ihnendas süsseste Oel; die Mandelmilch; die Mandelklcic zur Reinigung der