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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS XII.

Rubus.

flagellis reptantibus herbaceis, panicula pauciflora. "Weihet. IX. Guimf. t. 104. 19. D. 134. Keknkh. t. 211.

Stein -H. 1 ). 5. 6. Die wuchernde Wurzel verbreitet sich weit um-her. Die aufrechten Stengel werden 1 — 2 Fuss hoch; sie sind stumpf,kantig, feinbehaart und brstachelt. Die abwechselnden Blätter habenbehaarte Stiele und eirunde, ungestielte Seitenblättchcn, die auf derüussern Seite breiter, ungleich-, aber tief-sägezähnig; auf der Ober-fläche kahl, auf der untern nur an den Adern sparsam behaart sind;daS Endblättchcn ist langgcstielt. Die Blüthen stehen an der Spitzeder Aeste und haben kleine, weisse, liuienfürmige Blätter. Die rotheFrucht besteht ans 3 — 5 ziemlich grossen Beerchen. In Gebirgswäl-nern; Oetr. Bai. Schwab. Frank. Frankf. a. M. Hess. Sachs. Barby,Berlin, Bremen, Holstein.

2268. R. Chainaeinorus L. foliis simplicibus lo-batis, caule inermi unifloro, laciniis calycinis ovalis. Fl.D. 1. Weihe t. XL1X.

Sumpf-H. ip 5. 6. Sie unterscheidet sich von der vorhergehenden:durch einen kahlen, stachelfreien Stengel, der ganz einfach ist, 3 Blät-ter und eine Blüthe trägt; durch einfache, halb 5-lappige Blätter, diefast rund und an der Basis ausgerandet sind; durch eirunde, stumpfeNebenblätter; durch einen einzelnen, eiublüthigen, nackten Stiel; durcheine weit grössere, glänzend weisse Blüthe und durch die anfangs rothe,dann gelbe Frucht. Im buheu Norden, auf höheren Bergen im mittlernDeutschland, namentlich auf den Sudeten an den Elbquel.'en, in Alt-preussen (Königsberg), Liefland, auf dem Meissner in Hessen.

2269. R. arcticus L. foliis ternalis glpbris, cauloinermi unifloro. Fl. D. 488. Fl. Lapp. t. 5. f. 2. CuutMag. 132. Weihe t. XLYIII.

Nordische H. ip 5. 6. Die kriechende Wurzel hat keine Ausläu-fer, sie treibt handhohe, aufrechte, einfache und gefurchte Stengel.Die abwechselnden Blätter haben einen tiefgefurchten, mit einigen lan-gen Haaren besetzten Stiel; ihre eirunden Blättchen sind kurzgestielt,gross-, tief-, rund-, aber ungleich-sägezühnig; die Seitenblättchen sindungleich. Die Blüthen stehen einzeln, oder zu 2 an den Spitzen derStengel; sie sind gestielt, schön rosenrot!: und haben einen behaartenKelch. Die ganz dunkelrothe Frucht ist wohlriechend und sehr wold-schmeckend. In der hocbnordischcn Flora, Botinnen, Sibirien, Ca-nada.

Wenn wir bis hierher nur die in mehreren altern Schriften aufge-