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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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Geum.

ORDO V.

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Gemn, Benedillenfo-aul. *)a. Caryopliyllata 7'. acheniorum rostris uncinatis:

2308. G. urbanum L. foliis caulinis lernatis: radi-calibus lyralo-pinnatis, calycinis segmentis alternis miuimis,floribus creetis,, aristis uncinatis nudis, pedunculis tomenlosis.

F. ngl. b. 1400. Fl. D. 672. Schk. t. 137. Stuiim. II. 5.Hayne Arzngw. IV. 33. Gaejitjt. 1. t. 74. f. 1. Caryophyl-lala urbana Scor.

Gemeines B. 1\. 5 — 7. Der aufrechte, behaarte Stengel wird 2Puss hoch und höher, er ist verloren kantig. Die gestielten Blättersind runzelig und steifhaarig; an denen der Wurzel ist das unterstePaar Blättchen am kleinsten; die obersten einfach und alle eingeschnit-ten-sägezähnig. Die sehr grossen Nebenblätter umfassen den Stengelund si(td auch eingeschuitten - sägezähnig. Die langen Blüthenstielestehen einzeln, sie sind einblüthig, Der Kelch ist zottig. Die fast ei-runden Kronblätter sind gelb und fast kürzer als der Kelch. DerSaame ist etwas behaart; der eirunde Fruchtboden etwas gestielt. Anschattigen Orten, in Wäldern, an Zäunen, auf Schütt.

2309. G. intermedium Ehhh. floribus eredis, ari-stis uncinatis nudis, pedunculis villosis, calycinis segmentisalternis duplo majoribus, foliis caulinis leniatis: radicalibuslyrato-pinnatis. Hatnf. Arzngw. IV. 34. Die Figuren init*bezeichnet. G. urbanum ß. inteimedium Willd.

Mittleres B. 1\. 5. 6. Eä unterscheidet sich von dem vorhergehen-den : durch die steifen, aufrechten Haare; durch die äussern Kelchab-schnitte, die wenigstens doppelt grösser sind; durch mehrere Saamen.Uebrigens sind die gelben Kronblätter grösser und die Grannen nach

*) In der Flora germanica sind noch aufgeführt: G. rivali- urba-num und G. inclinatum. Ob das G. hispidum Fries. Reim. pl. crit.1. ic. 8. vielleicht ain baltischen Meere voikommt, ist noch zu entschei-den. Es zeichnet sich aus „foliis Agrimoniae“ wie Lii.Jimr.AJ> sagt,d. h. dass alle pinnae fast glcichgross sind. Wie sehr also Kocir überdiese Pflanze im Irrthum sei, wenn er unsre von Ekirs anerkannte undnach einem vom Autor erhaltenen Exemplare treu gefertigte Figur ta-deln, und den EiuUappcn der Blätter sogar grösser haben will als bei

G. urbanum, das ergiebt sich wohl von selbst, und dass wir, Fkirs so-'vohl als ich selbst, das G. strictum Ait. (Cf. alcpjiicum Jcq. t. 93.)lange gekannt haben, und eben darum mit dem G. hispidum nicht, wieK. ganz irrig vorschlägt,,zusaminenstellen können, dürfen wir auch ver-sichern.

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