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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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classis xni,

Cislus.

Salb ei blätterige C. Tj. 5 — 7. Dieser Strauch wird 2 Fass hochlind höher; seine dünnen, runden Zweige haben eine braune Rinde und _die jungen Triebe sind wcisswollig. Die gegenüberstehenden, stumpfenBlätter sind kurzgestielt, fein gekerbt und auf beiden Flächen filzig.Die grossen, weissen Blüthen stehen auf langen, einblüthigen Stielen inden Winkeln der obersten Blätter, welche in der Mitte und an der Ba-sis 2 längliche, ungestielte Deckblätter haben. Die beiden äussernKelchblätter sind herzförmig; die Kronblätter haben gelbe Nägel. DieKnospen hängen über. Die eirunden Kapseln sind verloren 5-kantig,zottig und enthalten in jedem Fach 12 — 16 eirundliche Saamen. AufAnhöhen; Krain, Litorale,

2344. C. creticus L. arborescens, exstipulalus, foliisspatulato - ovatis rugoso - venosis scabris peliol'atis : petiolisdistinctis, pedunculis unifloris, calycinis foliolis acuminatis,Jacq. ic. r, 1.1. 95. Sweet cist. 1.112.

Cretische C. t). 6. 7. Dieser kleine Strauch hat zahlreiche, kurzeAeste. Die kleinen, behaarten Blätter sind mattgrün. Die grossenBlüthen sind rosen - oder piirpurroth und an der Basis gelb. Die fastgleichen Kelchblättchen sind behaart; und die Kapseln enthalten vieleSaamen. Auf den griechischen Inseln, in Serien, Dalmatien und Inselndes adriat. Meeres,

2345. C. ladaniferus L. fruticosus, exstipulalus,foliis subsessilibus connatis lanceolato- linearibus supra glabrissubtus lonientosis, pedunculis bracteatis unifloris, capsulis de-cemlocularibus. cc. undulatus Ait. B. Mag. 112. — ß. pla-rnifotius Ait. Bot. Mag. 1782.

Lad anum-C. t). 6. 7. Dieser 4 — 5 Fuss hohe Strauch hat einebraune Rinde, die jüngern Zweige eine rothe. Die steifen, 3-rippigcnBlätter sind spitzig und klebrig und oft nicht verwachsen. Die sehrgrossen Blüthen sind weiss, und ihre Blätter haben an der Basis einenpurpurrothen Fleck. Sie variirt mit wellenförmigen Blättern. In Spa-nien, Portugal.

Die erstcre hält in Süddeutschland im .Freien aus, die 2te und 3tegehören ins Glashaus. Sie verlangen sandige Erde und im Winter we-nig Befeuchtung. Man vermehrt sie durch Saamen, Ableger und Steck-linge. Die beiden letztem liefern eine klebrige Masse, die sich auf denBlättern findet; sie ist in den Apotheken unter dem Namen: Ladamgummi, bekannt, und wird zu Raucherpulver und Pflastern verwendet.