Paeonia
ORDO III.
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Blättchen fliesscn in einander und sind kahl. Die einzelnen, sehr schö-nen Bliithen linden sich dunkler und heller roth, weiss, halb- und oftganz gefüllt. Der Fruchtknoten sind 2 — 3; sic sind kantig und weiss-lich. Die Narben sind roth. Die eirunden, glänzend rothschwärzlichenSaaincn sind von der Grösse einer mittelmässigcn Erbse. Auf rauhenGebirgen des Litorale , Kram.
Die Wurzel dieser gewöhnlichen Gartenpflanze liefert ein gutesStärkniehl; sie wird vorzüglich zu dem berühmten Marggrafcnpulvergegen die Epilepsie benutzt. Nur selten führt man noch: Paeoniaeradix , ßorcs , semina. — Mehreres vgl« in der Fl. germ. p. 751.
TRIGYNIA, styli 3:
Delphini um, Rittersporn .a. Unicapsularüit
2356. D, Consolida L. germine glabro solitario,Jieclario monophyllo i calcare calycem excedente , caule ra-moso. 'FI. D. 683. Schk. t. 145.
Feld-R. Q. 6. 7. Der aufrechte Stengel wird 1 — 2 Fuss hoch;seine angedrückten Haare sind abwärts gericlrtet. Die abwechselnden,vielspaltigen Blätter sind nur wenig behaart; die linienförmigen Ab-schnitte ginzrandig. Die violcttblauen Blüthen bilden einfache, schlaffeEndtraubcn; sie finden sich auch roth, fleischfarbig und weiss. Dielinienförmigen Deckblätter stehen abwechselnd. Die eirund-länglichen,an der Spitze pfriemenförmigen Kapseln öffnen sich an der Spitze. Ervariirt mit gefüllter Blüthe. Auf Aeckern, unter dem Getreide.
2357. D. Ajacis L. germine hirsuto glabro, ne-clario monophyllo, calcare calycis longitudine, caule sim-plici.
Grosser R. Q. 6 — 8. Er unterscheidet sich von dem vorher-gehenden: durch den höheren, 3 — 4 Fuss hohen und einfacheren Sten-gel, dessen Haare mehr od,er weniger aufwärts stehen; durch den Sporn,der so lang als der Kelch ist; durch den behaarten Fruchtknoten. DieBlüthen finden sich dunkel mul hell in Blau und Roth, auch weiss. Aufden Abschnitten der Ncktarien finden sich einige Flecke, welche da»griechische Wort: AJA, zusveilcn darstellcn, worauf Virgil in s. Eclog.anspielt: Dic , quibus in terris inscripti nomina regum nascantur ßorcs ;«t Phijllida su lus habeto, — Eccc suos gemitus foliis inscripsit et A JA.