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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS XIII,

Aconitum

schnurgerade , meist ganz kahl, und in allen Theilcn, auch bei biswei-lan verkommender schwacher Behaarung der Blülhenstiele, starkglän-zend. Blätter fussffirmig, 7 — 9-stückig, wiederholt ticfgeschlitzt, Ab-schnitte schmal, sehr spitz, oft etwas sichelförmig. Blüthen in ganzeinfacher dichter oder lockerer Traube, glanzend schwarzblnti, Blüthen-stiele aufrecht, Nectarsporn abgerundet, nicht kopffürinig, Staubfädenkahl. Auf den Alpen in Tyrol, KÜrnthen, Salzburg, Steycrmark, Siebenbürgen.

2363. A. tnuricurn Wulf, calcare obluso, filamen-ti» pilosis, casside clausa hemisphaerica, pedunculis erectis.Remi, illustr. t. LXI1I. Jacq. ic. rar. 111. 492.

Taurern E. ZJ. 6— 8. Schon von Wulfen und Koelle unterschie-den. Die Art ändert in Hinsicht auf Höhe und Stärke wie vorige, iliVStengel wird oft fingerdick, und ihre Blattabschnitte ziemlich breit, in-dessen sind die von letzterer Bildung nur luxurirende Individuen. Diestets starkbehaarten Staubfäden unterscheiden sie am sichersten von vo-riger. Riesengebirgische Formen, die sich wenigstens dem specifischenCharakter zufolge hier anachliessenj im übrigen Habitus aber doch nichteigentlich vereinbar sind, wären das A. taur. laetum , mit schlalfenblassblauen Blüthen, meist Stumpfheiten Blattakschnitten; das A. taur.Koehlcri, dieselbe Pflanze mit noch breiteren, weniger eingeschnittenenBlattstücken: das A. taur. comtnutatui/i, mit kiirzbchaarten Blüthenstie-len; das A. taur. plicatum, mit gefalteter Stirn der Haube. Die Grund-form, das ächte A. tauricum, wächst in den Malnitzer, Rastater, 'Rau-riser, Mattraier Tauern, u. s. w.

2263. A. formosum Reim, calcare obtuso, filamen-tis pilosis, casside patula, labio abbreviato. Reim, illustrat.I. LXIV.

Schöner E. 2J. 7 — 9. Beiden vorigen ähnlich, gleichfalls schnur-gerade, allein der Blüthenstand kurzbehaart, die Blumenstiele kürzer,ein wenig von der aufrechten Richtung abweichend, die Blumen nichtschwarzblau, sondern mehr ein dunkles Erdblau, die Haube offen, mitder Spitze geradeaus stehend, HoniggeKiss mit abgekürztem, rundemSporn , kurzer, kaum umrollter Lippe, Staubfäden wie bei folgendenbehaart, Blätter weit weniger getheilt und geschlitzt, Abschnitte stumpf-lich, oder weniggespitzt. Auf dem Untersberg und übrigen nicclcrn Ge-birgen Salzburgs, in Schlesien, der Grafschaft Glaz. Aendert ab mitklagender Haube (A. hians ), mit vielbogiger Traube auf höheren Sten-geln, beides luxurirende Formell auf feftgedüngtem Boden, letzteresmeist kahler.