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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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Aconilum.

ORDO m

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casside fornicata, (pedunculis infimis 2 — 3-floris). Rchb.illuslr. t. LXXI. A. JS'apeüus Mill. Stoehk.!)!' Schk.etc. A. neomontanum Will«. non Wulf. A. intermediumDeC. non Hoff.

Störk’s E. Z}. 5 — 7. Auch Sturmhut, grosser oder blauer Sturm-oder Eisenhut, franz.: Napel, Coqueluchon u. s. w. Die Wurzel rettig-förmig, ein paar Zoll lang, lang geschwänzt und mit vielen Seiten-fasern versehen, die mit feinen Saugfasern dicht besetzt sind und beilauge an einem Orte gestandenen Pflanzen einen grossen, dichten, brau-nen Filz bilden. Die Stengel 2 — 3 Fuss hoch, aufrecht, stielrund,gänsekieldick, reich beblättert, von einem Blattstiele zum andern kaummerklich gebogea, gewöhnlich durchaus kahl. Die Blätter von untenlanggestielt, Blattstiele nach dem Blatte zu ein wenig verschmälert, et-was rinnenförmig, das Blatt selbst Im Umkreise rundlich, herzförmig,fünfstückig zusammengesetzt, das oberste nur getheilt, 3—■ 5-theilig,bei jenen das Mittelstück deutlich gestielt, der Stiel kurz und das Blatt-stück von hieraus lanzettförmig, (bei der weiss und blau blühenden Ab-änderung ist diess Blattstück länger gestielt und von da aus keilförmig).Die mittlern drei Blattstücken haben im Umkreise eine rhombische Ge-stalt, sind zu drei wiederholt eingeschnitten und geschlitzt, die Ab-schnitte auf dürrem Boden schmal, auf fettem Boden breit lanzettförmig,etwas spitz oder im letztem Falle auch wohl etwas stumpf. Die Basi-larblattstücken sind 2-tbeilig, die innern Theile nur nach dem Blatt-stiele zu doppelt eingeschnitten, die Ausschnitte immer deutlich undfrei, so dass die Abschnitte sich also an der Basis nicht decken; es istdiess aber nach der Spitze zu der Fall. Die Farbe der Blätter ist imLeben dunkelgrün, ölglänzend (hellgrün bei der weissblühenden Abän-derung), die Unterseite stets blasser, als die obere, mit deutlich vor-tretenden Nerven. Die obersten blüthensländigen Blätter schwindenoft ganz, oder erscheinen als lanzettartige Deckblätter, welche luxuri-renden Exemplaren, die oft im Monat Mai zuerst blühen, durch ihreGrösse ein ganz fremdartiges Ansehen geben. Die Lage der Blätter istgewöhnlich horizontal ausgebreitet, in sehr trockenem Boden bloss ab-stehend , bei fast kappenförmigen, zusammengesetzten Blattstücken. DerBliithenstand ist ursprünglich eine schlaffe, kurze Blüthentraube, derenuntere Blüthenstiele etwas verästelt, wenigstens zweiblüthig, also mitNeigung zur Rispenform. Die Blüthenstiele sind von der Basis an ab-stehend und aufsteigend, ungefähr zolllang, immer kahL nur an der ver-dickten Spitze (in trockenem Boden) mit einigen nürchen versehen.Kurz vor jener Verdickung zum Blüthenboden tragen die Blüthenstielezwei etwas von einander entfernt stehende, kurze, lanzettförmige, et-was stumpfe Deckblüttchen. Der Blüthcnstand ändert nach der Bcschaf-