1042 CLASSIS XIV. Galeopsis..
corollae tubum aetjuanlibus, labii lobo medio obcordato-bi-fido replicato.
Spalt lippiger H. ©• 8 — 10. Robuster als vorige, ßl. rosa oderdunkler, Lippe ungelleckt. Auf Aeckern, an Zäunen.
2586. G. versicolor Cuut» foliis ovalis (ulrinqu«-8-ies—16-ies) serratis, caule sub geniculis incrassato his-pido, corolla calyce triplo longiore. Ilcmt. pl. erit. I, 117.—Engl. b. G. cannabina Vahl. FI. dan. 929, G. Tetrahit var.Link,
Bunte/ - H. G- ?• 3* Die Art wird nicht selten fur G. grandiflora ge-halten, die unter Nr. 2582. gegeben worden ist. Eine schöne grosse, oftmannhohe, sehr ästige Pflanze, mit schöngelbcn ßlülhen, mit violett-blauer Lippe, im Wuchs der G. Tetrahit nicht unähnlich. In mehre-ren Gegenden Deutschlands an den Rändern der Laubhölzer und unterGebüsch im Innern der Waldungen, vorzüglich an feuchten Stellen,häufig in Sachsen.
Der Saame, vorzüglich des breitblättcrigcn II. wird als Vogelfutterbenutzt und man gewinnt viel Oel daraus. Sie verdienen daher ange-bant zu werden. Von dem brcitblätterigcn II. führte man ehedem»Cannabis silvestris herba.
Galeobdolon, Goldnessel.
2587. G. luteum Sm. foliis cordato - ovatis crenato-dentatis petiolatis, verticillis subsexfloris. Gurt. Lond. t.223. Galeopsis Galeobdolon Lin. Engl. b. 787. Sciik. L157. Drew. et Hayne t. 20. I.eonurus Galeobd. Willo-Pollichia Galeobdolon Roth. — ß? G. montanum Peks. Fol.summis lanceolalis, involucro 6,— 8-phyllo (vcrlicillis 6 ■"8-floris).
Gemeine G. tj. 4 — 6. Die aufrechten, einfachen Stengel sind be-haart; sie werden hand- oder fusshoch. Die zugespitjten, ungleich sa-gezähnigen Blätter sind iin Frühjahr weissgefleckt. Die limeiiforniige 11Deckblätter sind behaart, etwas stechend und kürzer als der Kelch'Dieser ist an der Basis röhrig; seine ungleichen Zähne sind abstehendund etwas stechend. Die schöngelben Kronen haben zottige Helme»der mittelste Lappen der Unterlippe hat braunrothe Linien. Sic ha*das Ansehen der tauben Nessel, von der sie sich durch die mangelnde 11Zähne am Rachen unterscheidet. In Laubwäldern. — G. montanvW’