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CLASSIS XIV.
Thymus.
Der Quendel ist eines der gewürzhaftesten Kräuter Deutschlandsund verdient allgemein aTs Gewürz benutzt zu werden. Der Gerucliist sehr angenehm, vorzüglich balsamisch ist die Abart mit dem Citro-nengoruche. Man legt ihn deswegen in die Kleider; gebraucht ihn alsGewürz und zu einem angenehmen, stärkenden Thec. Kr ist sch weiss-treibend, auflosend, nervenstärkend und wird deswegen zu Umschlägenund Bädern empfohlen. Der Geruch desselben ist den Bienen so an-genehm , dass sie gern in den Stöcken bleiben, die damit ausgeriebensind. Der Saame in Bier zerquetscht und ausgepresst wird als Trankgegen den Schwindel der Schafe gebraucht. Das destillirte Oel wirdgegen Zahnweh empfohlen. Der Quendel giebt, wie der gern. 77t., einkampferartlges Salz. — Der wollige Th. ist dem vorigen in seinenKräften ähnlich, nur schwächer. — Ausser dem kampferartigeil Salze,welches der gemeine Th. giebt, wird er als Gewürz der Speisen be-nutzt. Mit einem Absud desselben spület man die Weinfässer aus undgiebt dadurch dem Weine einen angenehmen Geschmack. Man ziehtein wesentliches Oel daraus und führt in den Apotheken; Thymi vul-garis herba.
Acinos, Rasilimthym.
2634. A. thyino id es Mxcu. verticillis sextioris, pe-dunculis simplicibus, caule adseendente ramoso, loliis nculi»serratis, calyce basi gibboso. Thym. Acinos. L. F.ngl. b«411. Sciik. t. 164. Acinos vulgaris Peks. Calaminlha ar-vens is Lam. Cal. Acinos Claihv. — Var. Ac. diffusus «aBoeningii. A. villosus Peiis. major, villosior.
Gemeiner. 0 7. 8. Die faserige Wurzel treibt mehrere Stengel, dieentweder ganz aufrecht sind oder nur mit der Basis liegen, dabei vier-kantig und behaart sind. Die kurzgestielten Blätter sind eirund - läng-lich, von der Mitte bis zur Spitze sägezähnig, etwas umgerollt undscharf. Die gestielten Blüthen hängen über; an ihrer Basis finden sichganz kleine pfriemenförmige Deckblätter. Der gestreifte Kelch ist be-haart, nach unten bauchig und nach oben zusammengezogen. Die blaue,oder röthlich-violette Krone ist im Schlunde etwas behaart. DieStaubfäden sind gekrümmt; die rötblichen Antheren zusammengcneig 1 -Auf sandigen, trockenen Anhöhen.
2635. A. alpin us Mncii. verticillis sexfloris, fobissubrotundis oblusiusculis concavis serratis, corollis inflAlis.Thym. alpinus L. Jaco, n. t. 97. Calam. alplna. Lam.Alpen-Th. Z{. 7 — 9. Kr kommt dem vorhergehenden nahe, aber er