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CLASSIS XIV. Dracoceplinluni.
2649. BI. grancliflora Sm. calyce quadri- denlato,follis ovato-oblongis. Reim. pl. erit. 111. 397. — Melisso-phyllimi Riv. irreg. monop. t. 21. f. sinistra. — M. Melisso-phyUum Coiit. Fl. L. 6. t. 39. Scius.. 166. — M. graruli-jlora Smitii. Eugl. b. 636.
.Grossblüthiges I. 1\. 5. Es unterscheidet sich von voriger Arthinlänglich; durch seine Blüthen, die weiss sind, mit einer lebhaft pur-jwnrothen Lippe und weissem Rande; auch ist die Bliithe und ganzePflanze grösser. Die Blätter sind stets schmaler, als an der vorigen,uur die untersten, bald hinwelkcntten ein wenig herzförmig. Der Kelcherscheint nicht selten monströs 3 — 5-zähnig. Die ganze Pflanze iststeifer und hellergrün als die vorige. Sie findet sich durch einen gros-sen Theil von Europa in Laubwäldern. *)
• Von der erstem, die, besonders vor der Blüthe, angenehm gewürz-fiaft ist, war sonst gebräuchlich; Melissac Tragi seu Plinii herba. Sieverdienen beide eine Stelle in Gärten, besonders die letztere wegenihrer schönen Blüthen.
Ocimum, Basilien.
' $j<- 2650. O. Basilicum L. foliis ovatis glabris, caly-
cibus ciliati». Biackw. t. 104. Hat.ve Arzngw.
Gemeine B. Q, 7. 8. Der aufrechte Stengel hat kreuzförmig entge-gengesetzte, aufsteigende Aeste; er wird fusshoch und höher. Die ge-stielten Blätter sind flach, kahl und dunkelgrün. Die weissen oderpurpurfarbigen, gestreiften Blüthen bilden aufrechto, einfache Endähren.Sie variirt: mit rothen Blättern und Blüthen; mit grösseren Blüthenund Blättern, wovon die letztem grosse Vertiefungen und Erhöhungenhaben; mit Blättern, die nrn Rande kraus und statt einzelner Zähnetiefere Abschnitte haben, ln Indien, Persien.
^ 2651. O. minimum L. fol. ovatis integerrimis.Monis, h. 3. s. 11. t. 10. f. 17.
Kleine B. Q. 7 — 9. Der sehr ästige Stengel üildet einen kleinenrunden Busch und wird 5 — 6 Zoll hoch. Die kleinen Blätter sindspitzig. Die kleinen, weissen Blüthen stehen in Quirlen. Die Staub-fäden haben an der Basis einen büschelförmigen Fortsatz. Variirt mitvioletten und stumpfen Blättern. In Indien auf Zcilon.
*) Wenn alle Arten so standhaft verschieden blieben als diese bei-den in der freien Natur und in den Gärten, dann würde es nichtschwer sein die natürlichen Arten zu erforschen.