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CLASSIS XIV.
Melampyrum.
Blauer W. Q. 7. 8. Der aufrechte, behaarte Stengel ist ästig, fuss-hoch und höher. Die ganz kurz gestielten Blätter sind eirund - lanzett-förmig , ganzrandig und weichbehaart. Die Deckblätter sind gestieltund unter der Mitte sehr zart und spitzig gezähnt; die obersten sehrschön blauviolett. Die einzelnen, winkelständigen Blüthen sind einseits-wendig und sehr kurz gestielt; die Kelchzähne nackt und röthlich. DieofTenen Kronen sind röthlich oder gelb und haben eine rötbliche Röhre,ln Laubwäldern.
2680. M. pratense L. floribus secundis lateralibusremotis, foliis lanceolatis: floralibus hastatis, corollis (sub-)hiantibus. Engl. b. 113. Sciik. t. 170. Gaehtjt. 1. t.52. f. 1. Svensk. Bot. 287. non 286 ut Wahlenb. 1
Gelber W. ©. 6 — 9. Der aufrechte, oder mit der Basis liegendeStengel wird band-, ja fusshoch und wenig behaart; er breitet seine2-furchigen Aeste armförmig aus. Die ungestielten, etwas behaartenBlätter sind herabwärts ganzrandig, die obern mit einem und dem an-dern Zahn versehen; die ganz obersten sind grün und an der Basisfiederspaltig. Die einzelnen, zuweilen zu 2-stehenden Blüthen sind ein-st" ts wendig und stehen in den Blattwinkeln. Die stumpf-kantigen Kelche^haben verlängerte, linienförmige Abschnitte. Die Blume ist nicht ganzgeschlossen und rundet sich fast 3-kantig ab; sie hat eine lange, weisseRöhre, nur ihr Saum ist gelb. Die Staubfäden sind drüsig gezähnt.Es- findet sich ein im Bogen gekrümmtes Honiggefäss. Die 4 Saamen-körner stehen in einer Reihe. Auf trockenen Waldplätzen, im niedri-gen Gesträuch.
N 2681. M. silvaticum L. floribus secundis laterali-bus remotis, foliis omnibus lanceolatis, corollis hiantibus.Engl. b. 804. Fl. D. 145. Stukm 111. 9.
Wald-W. ©. 5 — 8. Er wird mit dem vorigen häufig verwechselt;unterscheidet sich aber: durch einen Stengel, der abwärts ziemlich rundund nach oben kantiger ist, auch weniger Aeste hat; durch lauter ganz-randige Blätter; durch lanzettförmige, kürzere Kelchzähne, durch dieganz gelbe, niedergedrückte Krone, deren Schlund offen ist. In Ge-birgswäldern.
2682. M. barbatum Kit. spicis conicis laxis, brac-teis dentato - setaceis ecoloratis, calycum dentibus barbatis»corollis hiantibus. Waldst. Kit. 86.
Bärtiger W. Q, 6 — 8. Er unterscheidet sich von dem Acker- I? ••durch grüne, ungefärbte Deckblätter; durch Kelchzähne, die am Ra* 1