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CLASSIS XIV.
Melampyruin.
2686. L. aculeata L. foliis oppositis ovatis subcor-datis subtus jnolliusculis, caule aculeato, capitulorum bra-cteis lineari-cuneiformibus. Viburnum americanum odora-tum Pluck, alin. t. 233. f. 5. Bot. Mag. 96.
Stachelige L. tj. 8 — 10. Dieser hackerige, aufrechte Strauch istimmergrün und an 3 Fuss hoch; er ist an den Kanten mit ganz kur-zen , zurückgebogenen Stacheln besetzt. Die gestielten, zugespitztenBlätter sind runzelig, feingekerbt und scharf. Die gestielten Blüthen-, köpfe stehen in den Blattwinkeln gegenüber; ihre kleinen Deckblättersind hinfällig. Die gelben Blüthen werden mit der Zeit zinnoberroth.In Westindien.
Diese schönen, wohlriechenden Gewächse sind nicht sehr zärtlich;die wohlriechende L. hingegen gehört ins warme Treibhaus, da die übri-gen mit dem temperirten vorlieb nehmen. Sic verlangen gute, bündigeErde nnd oft Feuchtigkeit. Da sie viel Wurzeln treiben, müssen siejährlich 2 mal umgesetzt werden. Im Sommer können sie ins Freiegestellt, aber in der Mitte des Septembers wieder ins Hans gebrachtWerder. Man zieht sie aus Saumen im Mistbeete und durch Stecklingeln guter Erde, die man in ein beschattetes Mistbeet stellt.
Tozzia, Toszie.
2687. T. alpina L. caule ereclo, foliis oppositis am-plexicaulibus ovatis dentatis. Jaco, a. t. 165. Sciik. t; 171*Stuhm VIII. 30.
Alp en-T. 2[. 7. 8. Die Wurzel ist mit fast runden, saftigen Schup-pen dachziegelartig bedeckt und ist weiter abwärts faserig. Der auf-rechte Stengel wird 1—2 Fuss hoch; seine Aeste stehen gegenüber.Die kalten Blätter sind geadert. Die Blüthen stehen auf einzelnen, ent-gegengesetzten Stielen, die einblüthig und kurz sind; als Fruchtstielsind sie zurückgebogen und verlängert. Die gelben Kronen haben aufder Oberlippe dunklere Punkte, die Staubfäden doppelte Antheren, diesich in Borsten endigen. Auf Alpen; Oestr. Salzb. Baiern und auf nas-sen Niederungen am Bodensee, Rhein.
Pedicularis, Läusekraut.
A. Pedicularis: corolla ringente.n. verlicillatae:
2688. P. verticillata L. caule simplici , foliis cau-