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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS XIV.

Linaria.

ribus quaternis, calycibus piloso-viscosis, floribus racemosis,calcare recurvo, caule erecto. Schic, t. 172.

Acker-L. ©. 6 — 9. Der Stengel ist ziemlich scharf, fusshoch undhöher; seine vielen Aeate stehen unten zu 4 — 5 in Quirlen, an denAesten wechseln sie ab. Die etwas fleischigen, kahlen Blätter sindganzrandig und graugrün. Die verlängerte Endtraube ist selten ähren-förmig. Das kleine einzelne Deckblatt unter jeder Blüthe ist linien-lanzettförmig und behaart. Die Kelche sind schmierig behaart. Diehellrothen oder violettblauen Kronen haben einen weisslichen, aufge-scfawollenen Schlund. Das Nectarium ist so lang als die Krone. Esvariirt noch mit gelber Blüthe. Auf Aeckern in Weinbergen; Franken,Pfalz, Frankfurt a. JV1., Nassau, Hannover, Herb. Barby, Leipzig, Dres-den u. s. w.

2728. L. pelisseriana DeC. erecta, foliis caulinissparsis linearibus, radicalibus ovato - lanceolatis ternis qui-nisque, floribus breve-racemosis. Baku. ic. 1162. Anturh.pelisserianum L. Fl. gr. 5914t

Langgesporntes L. ©• 5. 6. Blumen klein, lila, Gaumen weiss,Sporn so lang als Blüthe. Südl. Gebiet, Istrien.

2729. L. alpina DeC. foliis quaternis lineari - lanceo-latis glaucis, caule diffuso, floribus racemosis, calcare recto.Jacq. a. t. 58.

Alpen-L. <?. 7 — 11. Der ästige, weitschweifige Stengel ist dünn,fast liegend und wird 6—8 Zoll hoch. Die lanzettförmigen Blätterbilden sehr entfernte Quirl. Die purpurblauen Blüthen sind am Gau-men orangefarbig, gestreift und bilden Endtrauben. Auf felsigen Alpe*'»Oestr. Salzb. Tyr. Kärnth. Steiermark, Krain, Baiern, Schlesien.

2730. L. minor DeC. foliis plerisque alternis lanceo-latis obtusis pubescentibus, caule ramosissimo patulo, calyci-bus calcare longioribus. Fl. D. 502.

Kleines L. ©. 6 — 8. Der aufrechte, runde Stengel ist zottig-sebmierig, finger-, zuweilen handhoch und höher; seine vielen Aestosind weitschweifig. Die ungestielten Blätter sind verkehrt-lanzettför-mig, ganzrandig und auch zuweilen zottig-schmierig: die unterstenstehen einander gegenüber. Die einzelnen, einblüthigen Stiele stehenin den Blattwinkeln aufrecht: sie sind weichbehaart und so lang wiedie Blätter. Die untersten Abschuitte der zottig-schmierigen Kelche