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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS XIV.

Digitalis.

bracteis linearibus floribus, corollis obtusis, foliis ellipticisserratis, caule fruticoso. Lindl. t. 23.

Schopftragender F. T>. 6. 7. Dieses herrliche Gewächs hat steif-behaarte Aesie und Stengel. Die fast fusslangen ungestieltcn Blättersind einander genähert; ihre Oberfläche ist kahl, die untere steifhaa-rig und weissglänzend. Die aufrechte, einzelne Endähre ist eirund undenthält herabhängende bräunlichgelbe Blüthen. Die Deckblätter bildenvor der Entwickelung der Blüthen an der Spitze der Aehre einenSchopf. Der Kelch ist behaart. Die Krone ist fast so gross als diedes rostfarbigen E. und ist Unten höckerig; ihr Rand 4-spaltig. AufMadeira.

Die Fingerhut- Arten gehören zu den scharfen, sehr starken Gift-gewächsen; ganz vorzüglich die 1). purpurea ; sie bringen fast dieselbenWirkungen hervor als der gefleckte Schierling und der Eisenhut; sicwerden auch eben so benutzt. Bei Vergiftungen sind die besten Mittel:Brechmittel und häufiger Genuss des Essigs. Die Saaincn sind denVögeln tödtlich. Man führt von dein purpurrathen F.: Digitalis radix ,folia, flores. — Sie zieren alle unsere Gärten, doch keine mehr als />.Thapsi und D. Sceptrum; und kommen alle im Freien fort, die letzteausgenommen, welche ins Glashaus nahe ans Fenster gehört. Sie lie-ben einen sonnigen, milden und tief-guten Boden. Man pflanzt siedurch Saamen und Wurzeltheilung fort.

B i g n o u i a, Trompetenblume.

a. Catalpa: stamina tria sterilia , bina antheri/era.

% 2767. B. Catalpa L. foliis simplicibus cordatisternis, caule erecto, floribus diandris. Wasgh. Beitr. t. 20.f. 45. Do Ham. et n. fasc. 15. t. 5. Schk. t. 175. semen —Catalpa syringaefolia Sr.MS. B. Mag. 1094. B. Cab. 1285-Cat. cordifolia Dcham.

Gemeine Tr. t). 6 — 8. Der sehr Schnell wachsende Stamm ' v| rd15 —20 Fuss hoch und bildet mit seinen Aesten eine sehr breite Krone.Die grossen, einen Fuss langen und eben so breiten, gestielten Blättersind ganzrandig, auf der Oberfläche kahl, auf der untern behaart undschön grün. Es finden sich keine Ranken. Die unrein weissen Blö"then sind inwendig rothgefleckt und gelbgestreift; sie riechen angenehmund haben einen kupferfarbigen Kelch; sie bilden Endrispen. Nur2 Staubfäden haben Antheren. Die Schoten sind schwarz, schmal uufusslang. Variirt mit eirunden Blättern. In Japan, Carolina..