L binnen,
ORDO U.
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Alpen-L. 2t. 7. 8. Die faserige Wurzel treibt mehrere, runde weich-heliaarte Stengel, die handhoch und höher werden: die seitenständigensind liegend und tragen keine Blüthcn. Die zahlreichen Wurzelblätterverlaufen sich in lange, keilförmige Stiele; die des Stengels wechselnab, sind ungesticlt, linien-spathclfönnig, stumpf, ganz und bis uuterdie Mitte mit 5 — 7 kleinen Sägezähnen versehen, dabei zottig weich-behaart. Die abwechselnden, aufrechten Blüthenstiele sind weichbehaart,einblüthig und haben an der Basis ein Blatt. Die zottig-schmierigenKelche sind fast so lang als die Kronröhre. Die schöne Krone ist vio-lettblau. Die zottigen Haare erscheinen unter dem Vergrösserungsglasegegliedert. Auf Gebirgen} Ocstr, Schwaben.
Liunaea, Linnea.
2773. L. borealis Ghon. Engl. b. 433. Fl. D,t. 3. ScHii. t. 176. Hayite Arzngw. IV. 13.
Nordische L. 1). 5— 8. Die liegenden, immergrünen Stengel wer-den fusslang und länger: sie sind rund, die jungem behaart und wur-zeln selten: nur die Blüthen tragenden stehen aufrecht. Die entgegen-gesetzten, kurzgestielten Blätter sind fast rund, geadert und au beidenSeiten mit einem und dein andern kerbartigen Zahn versehen; die Un-terfläche ist blasser; die obere ist glänzend grün; sie sind wie dieStiele gewimpert. Die fingerlangen Blüthenstiele stehen an der Spitze ;sie sind behaart und gleich. Die entgegengesetzten Deckblätter sindlanzettförmig. Die regelmässigen Kronen sind überhängend, äusserlichweiss, inwendig fleischfarbig, roth punktirt und leicht behaart; sie ge-ben vorzüglich des Nachts einen starken Wohlgeruch von sich, wieSpiraca Ulmaria. Kelch und Fruchtknoten sind behaart. Sie variirtmit Blüthenstielen, die zu 3 stehen. Diese Pflanze ist wegen ihresNamens, den ihr I. F. Gronov beilegte, besonders merkwürdig. Inschattigen, feuchten und moosigen Fichtenwäldern; im Norden , dannin Schlesien, bei Berlin; Liebenwalde, Soldin in der Neumark, beiEldenau und Neukirchen in Pommern, bei Bützow im Mecklenburgi-schen und im Süden auf Alpen.
Bei dem Verpflanzen dieses niedlichen Gewächses muss man einendem natürlichen Standorte sehr ähnlichen Platz aussuchen, dem cs nichtan Fichten und einer Moosdecke fehlt, und cs mit einem Ballen Erdeausheben und dahin setzen.
Limo sei ln, Limoselle.
2774. L. aquatica L. foliis lanceolalo - spalulalis