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CLASSIS XIV.
Orobanche.
II a i n-S. 2J. 8. Voriger ähnlich, mehr rütlilich, Blume weiter, Röhre•viel grösser, Oberlippe nur abstehend, längere Staubfäden wenig gebo-gen, Griffel weit über die Staubbeutel hervorragend, Narbe grösser,weniger hängend, braunröth, tief 2-lappig, nur sammetartig. Im eng-lischen Garten zu München und itn baierschen Gebirge bei Partenkirchauf Dcrleris vulgaris. Etwas ähnliches am erstcren Standorte aufKubus caesius.
2807. O. Salviae Schultz: sepalis umnervibusinaequaliter bifidis tubum excedentibus, corolla dorso curvuladenticulata subeiliotn, galea biloba porrecta, staminibus supra-bnsilaribus ultra medium pilosellis superne sparsim glandulo-sis, stigmate sericeo.
Salbei S. 4. 6 — 7. Voriger sehr ähnlich, doch die Kelchblatt-,eben einnervig, der Zahn, wenn er vorhanden, ohne Nerve; Lippenstarkgezähnt, Oberlippe stets vorgestreckt, Narbe Wachsgelb. InBerchtesgaden auf Salvia glutinosa.
2808. O. Rapum Tiiuill. stigmate bilobo, stylototo —- filamentis superne glanduliieris, sepalis lanceolalo-biparlilis, squamis imis ovatis bulboso -imbricatis , cnidinisab iis distinctis lnnceolalo- acuminatis patentibus. Rcnn. pl.erit. II. ic. 923. Orob. I. Clus. p. 270. O. du Genet deieinluriers Vaucii. pl. I.
Rett igk no11 ige S. If. 6. 7. Die Basis des Stengels ist in einenrettigförmigen Knollen angeschwollen, welcher mit kleinen Schuppenbedeckt ist, von diesen kleinschuppigen Knollen an folgen plötzlichlange und schmale, abstehende Schuppen, wie schon Ct.usius u. a. Bot.jener Zeit sehr richtig abbildeil. Die Blüthe ist keineswegs so weitals an O. major , mit welcher sie der Vcrf. von Deutschlands Floreverwechselt. Findet sich im südlichen Gebiete, nach Tntm-uim undVaucii r:R (von ilun darauf abgebildet \) auf Genista tinctoria, nach an-dern auf Spartium scoparium , worauf also eben so gut wie auf Aeie-misia campestris wohl zwei verschiedene Arten wachsen dürften
*) Vor allem Urtheil vergleiche man die Abbildung der Alten z. B*Cms. p. 270. und autwortc mir, ob meine Pll.inze ic. i923. eine andresein könne, wie Kocn glauben machen möchte. Sie muss den Nan' e11O. Itapuin behalten, denn von ihr sagt Ci.usuis: „ eam quia apud Del-eas saepius Genistae vulgaris radicibus innascitur, herbariorum turbetRapum Genistae appellat.“