Orobanche.
ORDO II.
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Die Kelchblättchen sind verwachsen, 2-spaltig, mit verschmälerten,spitzigen Abschnitten. Die Krone ist 3 mul grösser als der Kelch»halbviolett und am Rücken kielförmig : die Oberlippe ist in der Mitte \gezähnt; die 3 Abschnitte der Unterlippe sind spitzig, gleich und ganz-randig; der Gaum ist weiss und weichbehaart. Der Fruchtknoten istkahl. Die köplige, 2-lappige Narbe ist gelb. Auf Artemisia vulgaris inFrkr. u. d. Schweiz, nach Scukuhu auf derselben Pflanze,' ehedem auchim Wittenberger botanischen Garten. Die von den französischen undSchweizer Exemplaren auf den ersten Blick auch im trocknen Zustandedurch ihre weiche Behaarung und grauliche Farbe zu unterscheidende0. Millefolii, auf Achillea Millefolium in der Rheinpfalz, Baiern, Ge-gend von Frankf. a. M.
2815. O. arenaria Bniui. 6ligmnte bilobo, styloglanduloso, filamentis glabris, calyce rpuinpielido tubo corol-lae infundibulari triplo breviore, lacinia suprema abbreviato,corollae labii lobis rotundalis subcuspidalis. llciui. pl. erit.VII. ic. 929 — 931. O. purpurea et purpurascens Jaco.auslr. 276. non Tiisb, O. comosa VVallh. O. deVArlemisevulgaire (confusa cum Art. campestri) VAucn.-pl. 14.
Sand-S. Z{. 6. Mit voriger nicht zu verwechseln, obwohl ebenfallsblau. Sie ist schlanker, die Blume rührig-trichterförmig erweitert,lebhaft lavendclbluu, die Staubbeutel lang-zottig umkrüuzt. ,Auf Arte-misia campestris auf Kalk und Flugsand in Oestreich, Sachsen, Thü-ringen, Harz auf dem Regensteine (O. laevis Knau.) Heidelberg, Carls-rulie, Darmstadt, Manheim, Mainz, Frankfurt a. M., Regensburg,Ostprcussen.
2816. O. ramosa L. stigmato bilobo subglnnduloso,stylo filamentis anlberisque glabriusculis, calyce regulariter(piinijueJido, corollae tubum semilongo. Rcnn. pl. erit, VII.ic. 933. 934. Bull. herb. 399. opt. Engl. Bot. 184. Vaucii.pl. 16. rudis, P.
Aestige S. R. 6 — 8. Meist ästig, doch auch ganz einfach vorkom-inend; Farbe blass und matt-violett, abgetrocknet gelbbräunlith, Blu-men dann lavendel-blau. Auf fetten etwas feuchten Aeckern, auf Can-nabis saliva, iSicolianu Tabacum und angeblich auf Polygonum Fugo-Pyrum ?