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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS XV.

Barbaren.

vorige Art, die Blätter hellgrüner, und durch die angegebene Form ab-weichend, Aeste abstehend, Blumen mehr als doppelt so gross, schön-gelb, die Schoten dicker, gerade, abstehend. Auf etwas feuchten Ae-ckern, an Flüssen, Gräben durch ganz Deutschland und einen grossenTheil von Europa. Var. ß. ist üppiger und hat lange dünne, bogen-förmig gekrümmte Schoten. In Gärten zieht man die Pflanze schonseit langer Zeit gefüllt ’).

2979. B. praecox R, Bk. foliis inferioribus lyralis,lobo terminali ovato, superioribus pinnatiparlilis, lobis lineari-oblongis integerrimis. Erysimum praecox Sm. Eugl. b. 443.

Früher B. 2 J. 4—5. Voriger Art ähnlich, durch die angegebenenUnterschiede und die langen Schoten sehr leicht zu unterscheiden. InEngland, der Schweiz, Oestreich, Aachen, Münster, Holstein.

Nasturtium, Brunnenkvsse.

a. Nasturtium: R. Br. petala alba, siliquae cylindricae:

2980. N. officinale R. Bn. foliis pinnatis: folioliscordato - subrotundis dentato-repandis glabris, caule basi ra-dicante. licui!, in Sti/km. Fl. 43. Sisymbrium NasturtiumL. Engl. b. 855. Fl. D. 690. Schk. t. 187. Hayne Arzngvv.V. 32. Baeumerta Nasturtium Fl. Welt. Cardamine fontanaLa m. — Var. N. microphyllum Bnngh.

Quellen-B. Gemeine Brunnenkresse. T\. 5 — 9. Der lie-gende, hohe Stengel ist rund, kahl, ästig und wird fusshoch. Die ab-wechselnden, saftigen Blätter haben entgegengesetzte, ungestielte Blätt-chen 5 das an der Spitze ist am grössten. Die weissen Blüthen bildenschlaffe Endtrauben. Die Kelchblätter sind am Rande gefärbt; dieganzen, stumpfen Kronblätter länger als der Kelch. Es finden sich 4rundliche Drüsen zwischen den kürzern Staubfäden und Fruchtknoten.Die kurzen, kahlen Schoten sind etwas zusammengedrückt: sie stehenanfangs ab und sind zuletzt abwärts gebogen. An Quellen, in Bächen.

2981. N. siifoliuin Renn, adscendens, folüs p* 11 'natis, foliolis 9—13 sessilibus cordato-lanceolatis remote-crenalis (bi-tripollicaribus.) Rchb. pl. erit. IX. ic. 1132.

*) Meist ist die Pflanze ganz kahl, selten hat sie einige Härchen.O. hirsuta Wumii, ausgegeben in der Flora germ. erstec. no. 67J.

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