Eryslimmi,
ORDO III.
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Individuen fast linienförmig, in andern länglich-lanzettförmig, öftersfast ganzrandig; indessen doch zuweilen die untern Blätter bogig-ge-zähnt. Die gelben Bliithen sind von der Grösse des wilden Lack, undhaben einen angenehmen Honiggeruch; sie haben rundliche Platten derBlumenblätter; eiuen kurzen Griffel; eine dicke Narbe, Auf felsigemBoden der Alpen,
3006. E. hieracifolium L. * *) slrictum, viride,foliis lanceolalis remote serratis, petalorum (lamina oblonga)ungue calycem aequante, stigmate emarginato, siliquis pe-dunculum subsexies longis (styli longitudine subcrassioribus)rnmisque ereclis. Ehhh. Schk. t. 183. flor, et fruct. Rchb.pl. erit. I. 24 —26. E. strictum El. Welt.! Cheir. alpi-7ms Wiilnb. E. denticulatum Pkesi, ? **)
II ab i ?h t k r a u t bl ä ttc r ige r II. ©. $. 4 — 5. Der aufrechte, kan-tige Stengel ist von kaum sichtbaren, steifen Doppellmaren etwas scharfund 1 — S Fuss hoch; seine aufrechten Aeste wechseln ab. Die ab-stehenden, etwas sdiarfen Blätter verschmälern sich an der Basis: diezahlreichen Wurzelblätter sind gestielt, und buchtig gezähnt; dieabwechselnden, ungestielten am Stengel breiter, denen von Hicraciumimbellatiim ähnlich (so dass dadurch die Pfianr.e vor der Blüthenzeitdas Ansehen des unentwickelten //. umbdlatum gewinnt, was Linnisbdurch seine Benennung so schön andeutete), undeutlich burhtig-gezähnt;die obersten ganz. Die Endtrauben sind dicht und vielblülhig; zurFruchtzeit verlängert. Die schönen, hochgelheu Bliithen haben nur wenigGeruch. Der zusaminengeneigte, kahle Kelch ist etwas gefärbt. Die8tumpfen Kronhlätter sind lebhafter gelb und kleiner als bei E. durum ,und stehen ab. An der Basis der kurzem Staubfäden finden sich halb-ringförmige und an den längern 2-, 3-spaltige Drüsen. Die 4-kantigenSchoten bleiben grün, und tragen die köpfige, ausgerandete Narbe.Auf Mauern, unfruchtbaren Feldern; Baiern, Schwaben, Franken,^Vettcrau, Pfalz, Frankfurt a. M. Barby, Göttingen, Schles. Dresden.
') Diesen Nnmen zu tilgen, giebt es auch nicht die geringste Ur-sache. Wenn wir alle Linuöescho Namen wegen eines Fehlgriffs spä-terer Autoren ausinerzen wollen, so müssen wir, um consequent zu
*ein, alle streichen und Linndes Nomenclatur gänzlich vertilgen. Vergl.ukiks Novitiae Alant.
t **) Aber keineswegs E. virgatum DrC. syst, et prodr., wie Kochunninnnt, denn dies ist durum. Dass mein E. virgatum pl. crit.hier ganz am Unrechten Orte von Koch citirt worden, ergiebt sich aus"'einer Anm. zu E. durum.