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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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Malva.

ORDO VI.

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streckt, doch findet er sich auch zwischen andern Gewächsen aufrecht,dabei ästig und 1 — 2 Fuss lang. Die sehr langgestieltcn Blätter sindetwas sägeartig gekerbt; auf beiden Flächen sind die weichen Haaremit sternförmigen untermischt: die obersten sind genau 5 lappig; dieBlattstiele weichbehaart und etwas scharf. Die Blüthen stehen in denWinkeln auf einblüthigen Stielen zu 3 — 4 aufrecht; die Fruchtstielesind niedergebogen. Der äussere Kelch hat lanzettförmige, spitzigeBlättchen, die kürzer sind als der innere, welcher 5 eirund-spitzigeAbschnitte hat. Die Kronblütter sind länglich, fast umgekehrt-herz-förmig und der drüsigen Basis der Staubfädeqrölue einverleibt, wie beiallen Gattungsverwandten ; sie sind weiss, oder röthlich mit dunklernAdern. Der filzigen, 2-klappigen Ilautfiüchte sind so viel als Griffel(12 — 14); sie bilden einen gefurchten Ring um den säulenförmigenFruchtboden. Auf Schutt, an Wegen, in der Nähe der Dörfer.

4041. M. pusilla With. prostrata, foliis cordato-rotundis septemlobisque subaequaliter dentalis, corolla ca-lycem aequante, pedunculis subqualernis declinatis, arillis»narginatis reticulatis pubescentibus (disco minimo). Engl.b. 241. M. parviflora lluns. M. borealis Wallm. Rciib.fl. erit. I. 38. M. Ilenningii Goldu. M. rotundifolia cumpraeced. Linn. suee.

Flein e M, Q. 6 — 9. Meist kleiner, auf fettem Boden doch auchgrösser als vorige, immer aber sehr kleinblüthig, so dass die blassenBlumen den Kelch nicht überreichen, die Kapsel ist netzartig gerunzelt,'br Mittelfeld ist sehr klein. Von Schlesien an im Norden.

4042. M. sylvestris L. caule suberecto piloso sca-bro, foliis seplemlobis pubescentibus, petiolis pedunculisquepilosis, petalis emarginatis. Engl. b. 761. II. D. 1223.bUvxE Arzng. II. 28. Gaektn. % t. 130. f. 1.

'Vald-M. 2f. 6_8. Sie unterscheidet sich von der vorigen: durch

höhere 3 — 4 Fuss hohe, aufsteigende, zuweilen ganz aufrechte Sten-die behaart, aber nicht weichhaarig sind; durch grössere, spitzig-Un<1 weniger tief 5-, 7-lappige Blätter; dnreh behaarte, aber nicht'^ichbehaarte Blattstiele; durch längere Blüthcnstiele, die auch haa-und auch als Fruchtstiele aufrecht stellen; durch die viel grösse-r f n und dunkler gefärbten Kronblütter, die genau verkehrt-herzförmigSl nd; durch kahle Hautfrüchte, die netzartig genarbt sind. An Zäunen,^ c gen.

Afössici-’s Ilandb. d- Gewachste. 3te Avfl. II. 2. 81