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CLASSIS XVIL
Ononis.
Europäischer H. 1). 5 und folgg. Der aufrechte, sehr ästige Sten-gel ist 4 — 5 Fuss hoch; seine grünen, gefurchten Zweige sind mit1* Zoll langen, flachgedrückten, gefurchten Dornen besetzt, die 5-, 7-fistig sind. Die zerstreuten, ungestielten Blätter sind scharf zugespitzt;sie stehen an der Basis der Dornen und sind nur an den jungen Trie-ben, wie diese selbst, gelblich behaart. Die wohlriechenden Blpthenerscheinen einzeln an den Spitzen der Zweige aus den Blattwinkelnoder aus den Dornen; sie sind blass - oder rothgelb. Kelch und Blü-thenstiel sind dicht mit gelblichen Haaren besetzt, wie die braunenDeckblätter. Der Kelch ist ochergelb und seine Blätter fast immer un-gezähnt. Die 10 Staubfäden haben doppelte Anthercn; die Narbe istfächerförmig. Die kurze, schwarze Hülse ist aufgeschwollen und zottig,sie enthält 3 — 4 etwas herzförmige Saamen. Auf sandigen Heiden;Frankreich, Schwaben, Eichsfeld bei Salzungen, Ilelnistädt, Verden,Bremen, Holstein, Mecklenburg, bei Dresden.
Dieser Strauch wird, wie das Besenkraut, zu Pferdefntter bereitetDie Blüthen enthalten eine schöne, citrongelbe Farbe. Er ist zu He-cken nicht zu empfehlen; aber in Anlagen nimmt er sich schön aus.
O n o n i 9, Hauhechel. *)
4116. 0, spinosa (ß.) Link, undique spinosa, spi-•nis inferioribus geminis, caule erecto difliiso, floribus axilla-ribus solitariis, foliolis ovali-oblongis serratis glabriusciilis,stipulis cordato-ovatis aculis, leguminibus calyce longioribus.Schk. t. 194. O. arvensis ß. spinosa Sm. Engl. I3ot. 682*O. campestris Kocn et Ziz. — Far. tenuior, anguslifolia.
Dornige H. 6—8. Die tiefgehende Wurzel treibt mehrere auf-steigende , sehr oft aufrechte Stengel, die rund, zottig, röthlich undästig sind; ihre abwechselnden, gestielten Blätter sind nach oben einfach»stumpf und ziemlich kahl. Die eirunden Nebenblätter sind 2-spaltig>am Rande fast ganz und ziemlich kahl» Die kurzgestieltcn Blütlienstehen auch an der Spitze und finden sich nur selten gepaart. f* cCKelch ist drüsig behaart. Die schönen Kronen sind rosenroth, °& e *weisslich: die Fahne ist dunkler gestreift. Der Fruchtknoten ist n”gegliederten, an der Spitze drüsigen Haaren besetzt. Die bauchig®Hülse ist ziemlich flach, etwas zottig-scharf, kürzer als der Kelch u |!4-, 6-saamig; sie hat eine hakenförmige Spitze. Auf Triften, Ackerrändern.
") In der Flora germanica finden sich noch: 0. viscosa I*> ralsissima Dsf. hispanica 1». antiquorum L. ccnisia I*. Chcrlcri !*•