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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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Orobus,

ORDO m.

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ncm kleinen Stachel versehen; die obersten sind am schmälsten. Die 3-kantigen Blattstiele sind rinnenförmig und endigen sich in ästige Gabeln.Die kleinen, halbpfeilförmigen Nebenblätter haben kurze Stacheln. Dieeinzelnen, winkelständigen Blüthenstiele sind fast doppelt länger als dieBlätter und tragen 2, 4, 6 Blüthen, welche einseitig, überhängend,blassblau oder pnrpurroth sind. Die zusammengedrückten Hülsen sindkahl und hängend. Auf feuchten Wiesen; in Niedersachsen, Schlesienand im Norden. Nirgends gemein.

4161. O. pyrenaicus L. caule ramoso, foliis biju-gis elliptico-lanceolatis nervosis, stipulis subspinosis. Pluck.pliyt. t. 210. f. 2. O, Pluhenetii Lxr,

Pyrenaische W. 2J. 5. Der ästige, weitschweifige Stengel ist kan-tig und etwas behaart. Die entgegengesetzten Blättchen sind ziemlichbreit. Die grossen Nebenblätter sind halbpfeilförmig; die Blüthen ge-stielt und roth. Eine zweifelhafte Pflanze. Die Abbildung zeigt nichteinmal Blüthen. Kann nach DnC. prod. zn 0. tuberosus gehören. InKrain. ,

Wenn wir für die IValderbsen (die Gattung Orobus) die oben auf-geführten Kennzeichens „Kelch glockig fünfspaltig, beide obern Ab-schnitte kürzer; Griffel am Pistill halbrund, die flache Seite einwärts-gokehrt, feinbehaart, Narbe fast kopfförmig, einwärts gebogen; IhilseZusammengedrückt, Saamen fast kugelrund, Hülsenklappen nach demAufspringen sich spiralig zusammenrollend“ beachten, so gehört aller-dings auch Lalhyrus palustris hierher, wie wir ihn aufgeführt haben,Ja sogar Pisum maritimum, welches hier noch unter Pisum stehen ge-blieben jst. Allein diese beiden Arten weichen in einem zufälligen oderhabituellen Kennzeichen ab, nämlich darin, dass deren Winkelrankenicht bis zu einer Borstenspitze (mucro) verkümmert, sondern wirklichast 'g getheilt und windend ist.

Die meisten Orobus-Arten sind hübsche Pflanzen, welche auch dieCultur verdienen, und man kann sich kaum etwas schönres denken alseinen buschigen Hügel im April und Mai mit blühendem Orobus vernusmacht* * VVe * C ^ ler auc b einen vorzüglichen Schmuck unserer Wälder aus-

ie Knollen von 0. tuberosus lind mehlig und nahrha f t, man kannsic gemessen und soll ein angenehmes Getränk aus ihnen bereitem kön-nen. asselhe gilt wohl von 0. lacteus M. B. versicolor Gm. und O.ja esceus M. B., welche man so wie 0. ochroleucus W. K. noch inora germanica vergleichen mag.

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