Buch 
2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
Entstehung
Seite
1329
JPEG-Download
 

Ervum.

ORDO III.

1329

weichbehaart , ästig und an 2 Fusa hoch. Die abwechselnden, gestiel-ten Blätter sind gewöhnlich ungleich gepaart; ihre Blättchen verkehrt-lanzettförmig, schmal, an der Spitze eingedrückt, leicht ausgerandet,mit einer kurzen Granne. An der Basis des einzelnen Blättchens fin-det sich ein kleines, gekrümmtes Rudiment einer Gabel. Die eirund-lanzettförmigen Nebenblätter haben auf beiden Seiten einen Zahn. Diekurzen winkelständigen Blüthenstiele sind 1-, selten 2-blüthig, 4-kantigund steif; ihre Blüthen sind weisslich. Der Fruchtknoten ist wellen-förmig gefalten. Die kahle Hülse ist von den Saamen aufgetrieben,knotig, bestachelt und fast 4-saamig. Auf Linsenäckern; Nass. Neu-wied, Herb. Lausitz.

c. Ervum: stylus sub stigmate terminali pilosellus, ovarium laeve:

4222. E. Lenticula Schreb. pedunculis uniflorisfolia superantibus, leguminibus glabris 1 — 2 spermis, folio-lis bijugis linearibus obtusis, petiolo mutico. Sturm VIII.32. E . soloniense Wulf. Schrk. hort. Mon. t. 48.

Kleinste E. Q. 6. Nur ein paar Zoll hoch, weitästig, Blättchen2-paarig linealisch - länglich. Blüthen blau, Hülsen 1 — 2-saamig, Saa-^en fast kuglich, grüngrau, dunkler punktirt. Auf Aeckern in Kärnthen.

4223. E. uniflorum Teüt. pedunculis unifloris foliolongioribus, legumine dispenno compresso pilosello, foliolisre tusis infimorum 2 — 4 obcordatis superiorum 4 — 6 oblon-6 18 » cirrho mucroniformi. Seb. Maur. Fl. Rom. t. 1. Cicerer voides Brigjt.

J'nblüthige L. ©• 5. 6. Blumen bläulich, Hülse aus der absteigen-4e n Basis länglich, die Spitze aus der oberen Nath. Im Süden, Fiume.

4224. E. tetraspermum L. pedunculis subunifloris,l^Uum subaequantibus, leguminibus glabris tetraspermis, fo-J|°lis lanceolato - linearibus cuspidatis. Engl. b. 1223. FLD - 95. Schk. t. 202. Sturm VIII. 32.

V?

^'ersaamige E. Q. 6. 7. Die dünnen, 4-kantigen Stengel sindund werden 1 — 2 Fuss lang. Die abwechselnden, gefiederten& tter endigen sich in ästige Gabeln; ihre (8 — 10) Blättchen wech-n ab, oder stehen einander gegenüber; sie sind ganz oder kahl; diehpfeilförmigen Nebenblätter ganz und spitzig. Die winkelständigeng jv. *ind gestielt; ihre einzelnen Stiele von der Länge der Blätter,u( hig, seltner 1-blüthig und etwas überhängend. Die kleinen, weiss-