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CLASSIS XVII-
Aslragaliis.
als ein sperifi sebes Mittel gegen die Lustseuche. Aus dem echten Tr.schwitzt in den Sommermonaten aus den Zweigen eine schleimige, sich■wurmförmig drehende Masse, die an der Luft erhärtet und als dasechte Gummi Tragacanthae zu uns gebracht wird. Aus den übrigenArten fliesst weniger Gummi aus, ausser aus dem Adr. gummifer, dasaber au Güte dem des echten nicht gleich kommt.
Mclilotus, Steinklee. *)
4314. M, officinalis Peiis. caule erecto sulcato,leguminibus dispennis subrugosis ovatis compressis acutis,stipulis sulmlatis integerrimis, foliolis ovalibus truncatis den-tatis. Tr. Melilot. officinalis Ltfjv. Fl. D. 934. Bull. 255.JIavne Arzng. II. 31. Melilot. allissima Thuii.l.
Gemeiner St. $. 7. 8. Der kahle, ästige Stengel ist mehr nachoben gefurcht, kantig und 2— 5 Fuss hoch. Die abwechselnden, ge-stielten Blätter enthalten kable Blättchen: die der untersten Blättersind umgekehrt-eirund; die der obern Ianzett-linienförmig und dasäussertc bat einen langem und geknieten Stiel. Ks finden sich zweientgegengesetze Nebenblätter. Die kurzgesticlten Blüthen bilden langelind hmggestieite Trauben in den Blattwinkeln. Die gelbe Krone istverwelkend; ihre ausgerandete Fahne hat an der Basic einige brauneStriche. Die Flügel sind mit dem gleiehlangen Schiffchen verwachsen.Die kleine, hängende Hülse ist nackt und et,was zusammengedriiekt;sie springt an der obern Naht unvollkommen auf und fällt ab. — Af-allissima ist dieselbe Pflanze. Man lasse sich nicht durch Skuinoh'*Leichtfertigkeit irre führen, welcher bei Dkc. prodr. der Pflanze weissclllüthen zuschreibt, sie aber übrigens nicht kennt. Schlägt man TiuiU'Limt seihst nach, so findet man wie so oft, das Gegcntheil, er sagt:„lleurs jeunes et beaucoup plus petites que celles de« especes pr<!<^'dentes.“ Dies und der Umstand, dass er Waldparthieen und nament-lich den Teich bei Montiignon als Standort angiebt, Hess mich verw 11 'tlien, dass vielleicht Af. Kochiana oder dentata gemeint sei, als ich nuraber in Frankreich ein Original-Exemplar verschafte, erhielt ich n»fM. officinalis mit noch nicht gehörig entwickelten, und darum kleine! 111lllüthen, die Blätter und der deutlich kantige Stengel lassen keine“
’) In meiner Flora germanica kann man ferner vergleichen: 319®*Af. parviflora Dsk. , 3191. A/. polonica Gärt., 3192. AI. sulcata ’f f3193. Af. italica At.r.., 3194. Af. messanensis Ali.., 3198. A/.rhizaV., 3199. Af, palustris W. K., 3202. Af. arguta Keim. , “-“jAf. longifolia Tun., 3204. Af. Neapolitana Tun. — Af. cocpuUaprocumbetis siehe: Trigonelia,