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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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Carduus.

ORDO I.

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sind linienförmig, mit einem Stachel versehen und auch nicht; die in-nern sind länger, roth gefärbt und stellen Strahlblüthchen vor. DerFruchtkclch richtet sich gewöhnlich auf. Die ungesticlte Saamcnkronehat scharfe Haare. In Gebirgswäldcrn; Oestr. Kärnth. Bay. (Müggen-dorf!) Schwab. Sachs. (Jena!).

4642, C. pannonicus W. foliis semidecurrenlibnslanceolatis integerrimis ciliatis, pedunculo longissimo uuiüorolanuginoso. C. serratuloidea Jacq. a. t. 127.

Ungarische D. ZJ. 6. 7. Die Pflanze ist ohne Stacheln. Die Sten-gelblätter sind lang-lanzettförmig, halbumfassend, zugespitzt; ihre Ober-fläche ist grün, einzeln behaart und scharf; die untere ist spinneweb-artig und blasser, dabei etwas dick, verloren gezähnelt und mit weichenStacheln gewimpert: die untersten sind stumpfer und verloren herab-lanfend; die obersten werden nach und nach kleiner. Die Kelche ander Spitze sind ohne Stacheln und von der Grösse der Acker-D.; ihreBlättchen haben eine weisse Linie, Die Blume ist blasspurpurroth.Auf rauhen Bergen; Oestr.

b. Silybum Gabrtn. squamis foliaceis appendice distincto patulospincsccnte :

4643. C, marianns L. foliis amplexitaulibus hastaio-Pmnalifidis spinosis laevibus albo-venosis, anlhodiis glabrisn plvyllis; squamis foliaceis refractis margine aculealis. Engl.b. 974. Cirsiam maculatumScov, Silybum marianumOiAV-UTX,

u 162. f. 2.

hiari en-D. Q. 7, 8. Die spindelförmige Wurzel treibt einen aufrech-ten, gefurchten, wenig filzigen und ästigen Stengel, der 4 6 Fussbocli ist; seine lebhaft grünen, kahlen, glänzenden Blätter haben breite'' eiss e Adern und Flecke, Die sehr grossen Wurzelblätter sind buch-tg-fiederspaltig; die abwechselnden, kleineren Stengelblätter sind um-fassend, abstehend und die obersten mit der Basis angedrückt und ge-brummt. Die langen, nackten Stiele an der Spitze sind einblumig; ihreKrossen, schönen Blumen sind purpurfarbig und aufrecht. Der eirundebelch ist sehr bestachelt. Die eirunden Suamen sind etwas kantig,schwärzlich und glänzend. Sie variirt mit ungedeckten Blättern und"eissen Blumen. Auf wüsten Plätzen, Gräben; Oestr. Litor. Kärn-ten, anderwärts verwildert.

Ui*: Marien - J). ist eine Zierde der Gärten; ihre Wurzel und die7on Stacheln befreiten Blätter können genossen werden. Es war ge-räuchlich; Cardui Mariae radix, herba, semina.

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