Cirsiuin.
ORDO J,
1491
durch einen gewöhnlich höheren, 3 — 4 Fuss hohen, spinnewebhaarigenStengel; durch herablaufende Ulätter, die auf beiden Flächen spinne-webhaarig-filzig grau, lanzettförmig, tief gezähnt, kaum buchtig oderfiederspaltig und mit weissen, weichen Stacheln bewimpert sind; durchverlängerte, einblüthige Stiele an der Spitze; durch kielförmige, miteiner weissen Linie bezeichnete Hüllblätter. Auf feuchten Wiesen;Oestr. Schles. Sachsen.
4647. C. lanceolafum Scor. foliis decurrentibus pin-nalJfidis hispidis: laciniis bilobis divaricatis spinosis, calycibusovatis arachnoideo-pubescentibus: squamis lanceolatis spino-sis patentibus. Carduus lanceolatus Linn. Engl. b. 107. EI.Ii* 1173- Cnic. lanc. W.
bau zettblätterige Kr. 7. 8. Der aufrechte, starke Stengelist kantig, stachelig, ästig; nach oben vorzüglich weisslich filzig, vonden herablaufendtn Blättern geflügelt und 2 — 3 Fuss hoch und höher.Die abwechselnden Blätter sind lanzettförmig, steif, ihre Oberfläche istdunkelgrün und scharf; ihre unterp weisslich etwas filzig; ihre Ab-schnitte finden sich auch 3-lappig. Die aufrechten, grossen Blumen ander Spitze sind purpurfarbig und gewöhnlich einzeln; ihre kurzen, filzi-8 p n Stiele sind geflügelt und fast ohne Stacheln. Die steifen Kelch-schuppen sind kielförmig: die äussern endigen sich in einen kleinenKachel und sind an der Basis weissbehaart; die inneren, borstenför-n 'igen sind trocken und ohne Stacheln. Der Fruchtboden hat langeSpreublättchcn; die lange Saaraenkrone ist hinfällig. Sie variirt mitBaissen Blumen. Auf wüsten Plätzen, an Wegen.
4648. C. eriophorum Scor. foliis sessilibus pinna-bftdis hispidis: laciniis geminatis divaricatis spinosis, anlbo-diis aggregatis araclinoideo-pubescentibus: squamis inucro-11 at is reflexis. Cardum eriophurus Linn. Engl. b. 386. Jacij.a. t. 171. Cnic. erioph. W.
^ollköpfigc Kr. $. 7 — 9. Der aufrechte, gefurchte Stengel istaut Weichen Haaren bekleidet, ohne Stacheln und 3 — 5 Fuss hoch;seine abwechselnden, getheiltcn Aeste stehen ab. Die abwechselndenDlätter laufen nicht herab; ihre Oberfläche ist lebhaft grün, zottig und^emlich scharf, die untere weich und weisslich filzig: die Lappen sindauf- und abwärts gerichtet, an der Basis und Spitze vorzüglich lang-stachelig. Die einzelnen Blumen an der Spitze sind fast ungestielt,aufrecht, sehr gross, schönröthlich und von den obersten Blättern ein-e®bullt. Der grosse Kelch ist kugelrund; seine linien-pfriemenfürmigen