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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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1493
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Cirsium.

ORDO I.

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wenig stachelig ist; nach oben stachellos und kantig. Die abwechseln-den, ungestielten Blätter sind etwas herablaufend, lanzettförmig, steif,ziemlich kahl und faltig - wellenförmig; dabei ungleich gelappt und aufder Unterfläche blasser: die jungem auf der Unterfläche weisslich - fil-zig. Die massig grossen Blumen an der Spitze sind blnsspurpurroth,wohlriechend; ihre verlängerten, stachellosen Stiele sind nackt; ihre ander Basis etwas bauchigen Kelche gefärbt und die zahlreichen Schup-pen lanzettförmig, angedrückt und endigen sich in einen kurzen, wei-chen Stachel. Der glänzende Fruchtboden ist spreuartig; die lange,federartige Haarkrone ist hinfällig. Auf Aeckern, an Wegen.

4652. C. serratuloides Scop. foliis sessilibus lnn-ceolalis ciliatis subtus strigosis, radicalibus sinuatis, caule ra-moso, anlbodii squamis oblongo - Ianceolalis mucronatis, apicerecurvis. Caicus serratulaides W. Card. Jac<j. austr. t.

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Schartenähnliche Kr. 2J. 6. 7. Die ganze Pflanze grün, Blüth-chen dunkelblauroth. In Oestreich, Kärntlien auf Gebirgen.

4653. C. heterophyllum All. foliis radicalibuslancOolatis: caulinis ainplexicaulibus cordato - lanceolatis; in-tegris xnucronulato-spinulosis, sublus tomentosis; infhnis la-ciniatis, caule unifloro. Carduus heterophyllus Litfjr. Engl. b.675. El. D. 109. Cnit. heteroph. YV r . Au., ped. t. 34. Card,helenoules Huds. All. pe$. t. 13.

^erschiedenblätterige Kr. 7. 8. Die knotige Wurzel ist krie-chend; ihr Stengel ist 2 3 Fuss hoch, einfach, aufrecht, kantig, ge-reift, lose grauwollig und fast bis an die Spitze beblättert. Die ge-stielten Wurzelblätter sind zugespitzt, sägezähnig - stachelig; die des®tengels wechseln ab und sind ungestielt; die untersten haben 1-2,°tt 45 aufrechte, etwas buchtige Abschnitte; sie sind alle am®ande stachelig. Die einzelne, ziemlich grosse Blume an der Spitzelst aufrecht und purpurfarbig; ihre eirund - lanzettförmigen Kelchschup-P ei1 stehen aufrecht, sind stachellos und braunröthlich. Die AntherenS'nd weisslich; die ausgerandete Narbe ist purpurroth. Die Saamcn-rone der vorhergehenden. Auf Gebirgen; Stcyerm. Kärnthen, Tyrol;®®f feuchten Wiesen im obern Markgr. Baden, Salzb. Frank. Schied,aclisen: bei Tharand u. s. w.

4654. C. rivulare All. foliis dentalis ciliatis nudis;Ca ulinis ainplexicaulibus; inferioribus et radicalibus pinnali-