Cirsium.
ORDO I.
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Die abwechselnden Blätter laufen zuweilen etwas an der Basis herab;ihre Abschnitte sind mehr oder weniger tief 3-spnItig; sämmtlich aufbeiden Flächen weichbehaart. Die purpurrothen, zuweilen ochergelbenund hellrosenrothen Blumen stehen aufrecht, oder etwas überhängend.Der Kelch ist etwas rund; seine lanzettförmigen Schuppen sind oft ander Spitze etwas rückwärtsgebogen. Auf feuchten Wiesen; Pfalz,Schwab, bei Carlsruhe, Wett. Frank. Halle. Sachsen. ,
4657. C. a ca ule All. follis sessilibus plnnatlflclisdenlatis spinuloso - ciliatis, pedunculis radicalibtts uni floris,anlhodiis ovalis glabris: squamis arcte imbricatis. Cn . a ca u-lis WiLi.n. Scjik. 1 . c. Stuiim VI. 24. Carduus acaulisSmith. lingi, b. 161. Fl. D. 1114. Jacq. i. r. t. 579.Cn. dubius , pedunculo caulescente Willd. bcroL t. 6. f. 11.
S t e n gei lo se K r. 1\. 7. 8. Die zahlreichen Blätter an der W'urzelsind gestielt, kahl, buchtig eingerissen, gefaltet wellenförmig und ste-hen rasenartig. Der Blumenstiel ist sehr kurz, 1 — 3 Zoll hoch undblattlos. Die einzelne, grosse Blume ist purpurroth, selten weiss Dieeirunde Hülle ist kahl; ihre aufrechten Schuppen endigen sich in ste-chende Stacheln. Der Fruchtknoten ist behaart; die Saamenkrone lang.Auf Hügeln, an Wegen.
4658. C. rigens Sir. foliis sessilibus piniintifidis:taciniis inciso-serratis margine spinosis, caule ramoso, an-^‘odiis bracteatis: squamis ovalis adpressis. Carduus ri-gens Ait. La Chen, in aci. lielv. 4. t. 16. Cn. JLachenaliiCnic. rigens W. C. praemorsum Michl.
pfeife Kr. Z{. 7. 8. Ein Bastard : C. acaiili-oleraceum ? Die kno-l, 8 e , vielköpfige Wurzel treibt aus jedem Kopf einen aufrechten, ziem-jich dicken, tief gestreiften Stengel, der nach unten röthlich und 1—2uss hoch ist. Die zahlreichen Wurzelblätter sind an der Basis ver-
* c hmälert, tief sägezähnig, einzeln behaart und auf der Unterfiäche‘ässer; die des Stengels wechseln ab; seino untern sind breiter; die°hcrn kleiner und tief eingeschnitten: sie haben ganze, oder halb 2-^Ppigc Abschnitte. Die obersten Aeste sind mit kleinen, linien-lanzett-“ rll >igen und gewiinpert-stacheligen Blättern besetzt. Die gewöhnliche,1| zeliien Blumen an der Spitze des Stengels und der Aeste sind grün-®is»lich und mit 2, sehr oft mit 3, seltner mit 4 lmicnlörmigen, ge-'‘"Pcrt stacheligen Blättchen umgeben. Die lanzettförmigen Hüll-lu Ppen sind kahl und endigen sich in einen weichen Stachel. Die