Tanacctmn.
ORDO II.
1509
Blumen haben anfangs eine vertiefte, dann erhabene Scheibe mit lauterZwittern. Die rückwärtsgekrümmten Narben sind quastenförmig. DerSaame ist 5 — 6-rippig und hat eine gezühneltc Krone. In Etrurien,Narbonne, in der Schweiz.
Sie hat einen bittern Geschmack und einen starken, münzenarti-gen Geruch. Dieses lässt auf wirksame Bestandteile schliessen und sicwird statt der Pfeffermünzc gebraucht. Ehedem führte man: Menthae«nrraccjticac seu romanac, Costi hortorum , Tanaccti hortensis, Baisa-rni tae maris herba.
Onl. II. Polygamia superflua.
Flosculi disci herma pliro ili 1i; ratlil feminei;omnes fertiles.
Tanacetum, Rheinfarm.
4694. T. sibiricum L. foliis pinnatis: pinnis
liiienri-filiPonnibiis integerrimis, corymbo fastigialo glabro.
Wxel. s ,’b. 2. t. 65. r. 2.
Sibirischer Rh. ZJ. 7. 8. Der krautartige Stengel ist 3 — 4 FusaWh. Dj e linienförmigen Blättchen sind oft 2 — 3-spaltig. Die Blumengellen sowohl an der Spitze als in den Blattwinkeln und sind gelb.Sibirien.
4695. T. vulgare L. foliis bipinnatis incisis serra-ns- Engl. b. 1229. Fl. D. 871. Gaeivtn. t. 165. f. 7.1. 10. IIayne Ar 2 ng. II. 6.
^«meiner Rh. ZI. 7 —9. Der aufrechte, harte Stengel ist rund,Gestreift, kahl, nach oben ästig und oft über 3 Fuss hoch. Die ab-wechselnden , ungesticltcn Blätter sind umfassend, kahl, fein punktirt,"■■terbrochen und herablaufcnd gefiedert. Die zahlreichen Blumen anW Spitze sind ziemlich flach, goldgelb und stehen in gleichhohenSehhmtrauben. Die kahle Hülle hat spitzige Schuppen, die am RandeVertrocknet und schwarz sind. Die Zwitterblüthcben haben einen 5-s Paltigen Rand, die weiblichen' einen 3-theiligen. Die Narben sind( l 1, astenförniig und zuriiekgebogen; die Saamen 5 — 6-rippig. DicsgWwaclis ist bitter aromatisch und stark riechend. Vaviirt mit krauseixBlattern. An Flüssen, Zäunen.