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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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1533
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I

Homogyne. ORDO II. 1533

Alp en-A. 2J. 6 8. Die kriechende Wurzel treibt Ausläufer.

Der einzelne, aufrechte Schaft ist wollig, ungefähr in der Mitte miteiner blattartigen Schuppe besetzt, braunröthlich und 1 Fuss hoch.Die Wurzelblätter sind gestielt, herzförmig, ganz rund, gekerbt, ziem-lich dick, oben kahl, aber wenig glänzend, auf der Unterfläche grünund zottig. Die aufrechte Blume an dep Spitze hat ungefähr 14 spitzige,braunrothe Hüllschuppen, die kürzer als die Blüthchen sind. Diesesind alle fruchtbar: die Zwitter haben einen 5-spaltigen, purpurrothenRaiul. Die Saamen sind gestreift; ihre Kronen ungestielt. Der Frucht-boden ist flach und punktirt. Auf Alpen und Voralpen; Oestr. Salzb.Schwab, bei Bregenz, Böhm. Schles. Oberlaus. Sächs. Erzgebirge.

4759. H. discolor H. Cass. scapo tomentosobracteato unifloro, flore mulo, foliis cordato-orbiculatis du-plicato- (undulato-) crenatis, subtus cinereo - tomentosis.Tttss. discolor Jacq. a. t. 247. Stubm YI. 21. T. alpinesSc 01 -,

Zweifarbiger A. 2(. 6 8. Er kommt dem vorhergehenden sehr"ahe, unterscheidet sich aber: durch die spitzig gekerbten Blätter, dieauf der Oberfläche ganz kahl und glänzend, auf der untern mit einemganz dichten sehr kurzen Filz bedeckt sind, der sich nicht verliert,Ras unterste Deckblatt ist eirund und scheidenartig, das über der Mittedes Schaftes ist lanzettförmig, das oberste unter der Blume lanzettför-mig und ungesticlt. Auf Alpen; Oestr. Krain, Salzb.

4760. H. sylvestris H. Cass. scapq subnudo sub-utufloro; flore discoideo, foliis glabris reniformibus leviterseptemlobis, lobis intermediis tridentatis. Tuss , sylvestris$cop. Jacq. a. app. t. 12. Sturm VI. 21.

Wald- A. ZJ.. 5. 6. Die Wurzel ist kriechend, wie bei den beidenvorhergehenden. Die gestielten Wurzelblätter sind nierenförmig- etwasrand. Die Lappen haben weichstachelige Zähne: die beiden äusserenauf jeder Seite haben 4 6 Zähne. Die Blattstiele sind mit einzelnenHaaren besetzt. Der Schaft findet sich auch oft 2 3-blumig undnach Verhältniss der Blumenzahl mit 3 5 Deckblättern versehen; diebeiden untersten sind scheidenförmig und das eine trägt ein gestieltesBlatt; das eine der obersten hat einen blattartigen Ansatz; das oberste'st lanzettförmig und ungestielt, sind aber mehrere vorhanden, so sind1 oder 2 scheidenförmig ohne Ansätze, In Waldgebirgen; Steyerm.Krain, Kärnth.