TussIIngo.
ORDO II.
1537
2f. 3. 4. Bekannte Wohlriechende Garten-Süditalien.
c. Nardo smia H. Cass. capitula corymbosa, flosculi marginisuniseriales feminei breviores radiati:
4767. T. fragrans Vili., thyrso lastigiato, floribusradialis, foliis subrotundis cordatis aequaliter denticulatissulilus pubescentibus. Vill. act. Par. I. t. 12.
Wohlriechender H.pflanze für Orangehäuser.
Von dem gemeinen II. war ehedem sehr gebräuchlich : Tussilagi-nis , seu Farfarae flores , folia , radix. In Skrofeln und skrofelartigenAusschlägen wird der frisch ausgepresste Saft oder eine gesättigte Ab-kochung der Blätter mit Nutzen angewendet. Alle Theile sind schlei-mig: am meisten die Blätter, und besitzen etwas Bitterkeit. Sie wer-den zu Aufgüssen in Husten und andern Brustkrankheiten benutzt. IhrStandort zeigt Thoninergel an. — Der grossblätterige II. hat einestark- und widrigriechende Wurzel, die dabei bitter, scharf und et-was gewürzhaft schmeckt. Sie ist bei bösartigen Geschwüren wirksam,so wie auch die frisch aufgelegten Blätter. Man führt: Petasilidisherba, radix.
Senecio, Kreuzkraut.
a. Senecio H. Cass. floribus flosculosisi
4768. S. vulgaris L. corollis nudis, foliis am-plexicaulibus pinnatifldis dentatis, floribus corymbosis con-iventibus. Fl. D. 513. Gaeiit. 2. t. 166. f. 3. Hayne
Arzt,
VIII.
Geuieines'K. O- d. 3 —11. Der aufrechte , kantig-runde Sten-G<d ist kahl, ästig; handhoch und höher. Die abwechselnden, unge-sehen Blätter sind buclitig-gezähnt, stumpf, ziemlich dick und auf bei-den Flächen kahl: die der Wurzel sind gestielt. Die gestielten BlumenRn den Spitzen des Stengels und der Aeste sind fast walzenförmig,Gewöhnlich in Büscheln und ohne Strahlen; ihre einblumigcn Stiele sindGestreift. Die Hüllen sind kahl: ihre linienförmigen Schuppen sindGleich lang, an der Spitze zusammengeneigt, gefranzt und wie ver-brannt. Die gelben Blüthchen sind so lang als der Kelch und lauterZwitter. Die Saamenkrone ist doppelt so lang als der gestreifte Saame.Auf angebauten und wüsten Plätzen.
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