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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS XIX.

Pyrethrum.

lineari-filifonnibus acutis bi-tripartitis, caule erecto ramoso,receptaculo solido. Eligi, b. 676. Chrysanthemum inodorum

Peks. El. D. 696. Schk. t. 253. Hayne Arzug. 1. 4.

Geruchlose B. O- 7 9. Es finden sich gewöhnlich mehrereStengel von 1 1| Fuss Höhe, die leicht gefurcht und an der Basisbraunroth sind: der mittlere steht aufrecht, die übrigen sind aufwärts-gebogen und alle haben einfache Aeste. Die abwechselnden, ungestiel-ten Blätter sind fleischig; ihre Abschnitte sind kielförmig; die Mittel-rippe oben erhaben, unten kielförmig. Die Blumen stehen einzeln anden Spitzen der Aeste. Ihre 14 15 Strahlen sind gestreift, stumpf3-zähnig und weiss; die Scheibe ist halbkugelförmig und gelb. Diekahlen, lanzettförmigen Ilüllschuppen sind stumpf, am Rande häutigund braun. Der Fruchtboden ist kegel- oder halbkugelförmig und miteinem lockeren Marke angefüllt. Der unvollkommen 3-kantige Saameist auf einer Seite erhaben, auf den übrigen einfurchig, und hat einenhäutigen Kranz. Auf Acck. an Weg. x

Die Multerlraut - II. hat die Kräfte des gemeinen Muttcrkrauts,nur hat sic nicht den angenehmen Geruch. Man führt nur selten noch:Alatricariac herba, flores. Sie findet sich gefüllt in Gärten.

Malricaria, Multerkraui.

4916. M. Chamomilla L. foliis biphmalifulis lineari-bus glabris, nnlhodii stjuamis obtusiusculis, receptaculo cavo.Engl. b. 1232. Scuk. t. 253. b. Mayste Arzng. I. 3.

Gemeines M. Echte Kamille. 0- 6 8. Die leicht gefurch-ten Stengel sind 1 1 J Fuss hoch: der mittlere aufrecht, die übrigenaufwärtsgebogen; seine ästigen Zweige bilden fast eine Schirmtraubc-Die einzelnen, zahlreichen Blumen an der Spitze haben kahle, gefurcht 6Stiele. Die kahlen Kelchschuppen sind nicht vertrocknet. Die keg 6 *'förmige Scheibe ist gelb; die weissen, 3-zähnigen , 12 13 Strahle' 1sind des Morgens und nach der Befruchtung abwärtsgebogen. D' elänglichen Saamen sind gestreift. Die Blumen sind wohlriechend. U"'ter der Saat in den meisten Gegenden Deutschlands.

Die Kamille ist ein sehr vortreffliches Heilmittel. Sie enthält **"schön dunkelblaues, ätherisches Oel, und ein bitteres Princip; verniög 6des erstem ist sie krampfstillend, blähung- und schweisstreibend; 1111vermöge des letztem magenstärkend. Es ist gebräuchlich: Chamomi^ aevulgaris flores , herba. Die Kamille färbt auch schöu gelb.