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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDp I.

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Himantoglossum.

calcare brevissimo ovato, foliolis calycinis conniventibus.Gyrnnad. viridis Hich. Rciui. pl. erit. VI. 813. Orchis viri-dis Swarz. Satyrium viride Lrv. Engl. b. 94. El. D. 77.Habenaria viridis Sv. Bot. 507. f. 2.

Grüne N. 2J. 6. 7. Die Wurzel besteht aus 2 dreispaltigen Knollen.Der kantige, beblätterte Stengel wird an fusshoch und höher. Die ab-wechselnden, eirund-lanzettförmigen Blätter sind aufrecht abstehend,scheidenförmig umfassend und lebhaft grün: die untersten am kürzesten.Die hellgrünen mit Gelb gemischten Blüthen bilden eine lange, lockereAelirc; ihre grünen, lanzettförmigen Deckblätter sind etwas länger alsder Fruchtknoten. Die 3 obersten Kelchblätter sind eirund-lanzettför-mig und haben eine Linie: die beiden inneren sind schmal und iinien-förmig. Die Seiteneinschnitte der Lippe sind länger und spitzig: dermittelste ist ganz kurz und 3-kantig. Die Blüthen werden mit der Zeitrothbraun. Auf hohen Waldwiesen, fast durch ganz Europa, besondersim Norden.

b. Himantoglossum: labii partitione media fissa:

5036. II. hircinum Sra. labello tripartito, laciniislateralibus lineari-subulalis undulatis: media lineari subbi-hda tridenlata germen triplo superante, calycibus oblusiuscu-lis connivenlibus, cornu brevissimo conico scroliforini, bra-'c teis angustis germen excedentibus. Hall. t. 25. Vaill. par.1. 30. f. 6. Mokis. 9. 12. t. 12. f. 11. n. 9. Orchis hircinaI^hsjTZ. Satyrium hircinum Lix. Jacq. a. 367- Engl. b.34. Loroglossum *) hircinum IliCH.

bocks-R. 5. 6. Die Knollen sind länglich. Der aufrechte, runde,beblätterte Stengel ist 1J 2 Fuss hoch, seine abwechselnden Blättersind lanzettförmig, abstehend, lebhaft grün, und an der Basis scheiden-förmig; die Wurzel- und untersten Stengelblätter sind weit länger undbreiter. Die lange, schöne Aehre ist locker und vielblüthig. Die weiss-fichen und rothbunten Blüthen haben einen starken, fast bockigen Ge-ruch. Die weisslichen Deckblätter siffd oft eingerollt. Die obern, ei-runden Kelchblätter sind äusserlich weisslich und haben inwendig grün-bch - rothe Streifen. Der mittelste Lappen der Lippe ist gedreht, weiss-'ch und braun oder purpurroth gefleckt; der Fruchtknoten schmierig.

) Der verewigte Sprbngbl hat auch das Verdienst, mehrere ge-gen die Grammatik gebildete, barbarische Namen verbessert zu haben.