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1648 CLASSIS XX. Limodorum.
bleibenden Kelchen bekränzt. In Gebirgswäldern; Oestr. Salzb. Bay.Schwab. Pfalz, Oberl. Jena.
Limodorum, Dingel.
5066. L. abortivum Sw. bulbis fasciculatis filifor- 'mibus, caule vaginato apbyllo, labello ovato integerrimo,cornu subulato germinis longitudine. Orchis abortiva Linit.
Jaco . a. t. 193. Sturm X. 40. Serapias abortiva Scor.
Bastard -D. 21.5.6. Der aufrechte, steife, etwas violette Sten-gel ist mit kurzen, lanzettförmigen, scheidenartigen Schuppen bedecktund 1 — 2 Fuss hoch. Die gestielten, violetten Blüthen sind ange-drückt und bilden eine lockere, wenigblüthige Aehre. Die Deckblättersind so lang als der Fruchtknoten. Das oberste Kelchblatt ist eirund-lanzettförmig : die beiden äussern sind schmaler, mit grünen, violetten ^Linien bezeichnet; die beiden innern sind kleiner, schmaler, schwert-förmig, ungleich lang und violett. Die violette Lippe ist dunkler gea-dert. Der kegelförmige Sporn ist gerade. In Gebirgswäldern; Oestr.Böhmen, Nass. Herb.
Epipogium, Bananenorche.
5067. E. aphyllum Gmel. floribus pendulis resu-pinatis , labello trilobo concavo, cornu adscendenle ovato.
Sv. Bol. 512. Satyrium Epipogium Lin. Pliyt. Bl. c. ic. ,Jacq. a. t. 84. Fl. D. 1233. Sturm V. 18. limodorum Epi-pogium Sw.
Saftige B. Z{. 7. 8. Die ästige, fleischige Wurzel ist zusammenge- ,drückt, fast gezähnt und braungelb. Der aufrechte, runde Schaft istschwach, saftig, schmierig, fast durchscheinend und schmutzig gelblich;seine häutigen Schuppen sind abgestutzt, netzartig, braun und schei- ^denförmig; an der Basis ist er aufgeschwollen und nackt. Die em-fache, lockere Traube ist 4-, 5-blüthig; ihre ziemlich grossen, einseits-wendigen Blüthen sind schmutzig weisslichgelb und haben grosse, ei-rund - lanzettförmige Deckblätter. Die 5 obern Kelchblätter sind ei-rund-lanzettförmig, abstehend und mit rothen Punkten am Rande ver- .sehen: die äussern 2 sind schmaler und kürzer; die beiden innerenbreiter; das mittelste am kürzesten. Die eirunde Lippe ist ganz unan der Seite mit Haarlinien versehen. Die an der Basis geschwänztenAntheren sitzen ungesticlt in ihren Höhlen. In schattigen Gebirg*