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Südwesten, so strahlt in der Perne so schön und grossartigwie kaum irgendwo im Thal der stolze Tödi in seinem blen-denden Hermelin, umgeben von seinen Knappen, dem ernstenSelbsanft zur Linken, dem glatten, gespreizten Gemsfayren-stock mit dem Langfirn zur Rechten.
Zur politischen Wahlgemeinde Mitlödi gehören auch dienach Schwanden kirchgenössigen, in der Höhe gelegenen DörferSool und Schwändi. Ersteres (677 m, 491 Einwohner) liegtfrei und sonnig auf dem terrassenförmig vorspringenden Fuss-gestell des Gebirges, welches das Sernfthal vom Hauptthalscheidet. Ein Marsch da hinauf (20 Minuten) ist um so ge-nussreicher, als schon auf dem Wege oberhalb Ennetlinth(jenseits Mitlödi) beim Heraustreten aus einem Wäldchen einüberraschend schönes Bild des Grossthaies mit dem Tödi alsMittelpunkt und Abschluss die Blicke fesselt und links obenam Berg ein Punkt, die sogenannte rothe Platte, den gleich-zeitigen Blick in’s Grossthal, in’s Kleinthal und thalabwärts bisgegen Näfels gestattet. Herrliche Aussicht auch vorn auf demFelssprung „Föhnen “. Das Dorf, 1713 bei heftigem Föhn fastganz abgebrannt, vertheilt sich auf beide Seiten des Abhangsund macht mit seinen zum Theil recht zierlichen Holzhäuserneinen gewinnenden Eindruck.
Die Bevölkerung findet ihre Beschäftigung bei der Viehzucht wie inden Fabriken von Schwanden und Mitlödi. — Nördlich vom Dorf erhobsich einst auf dem kegelförmigem, jetzt mit Wald überwachsenen Schloss-hügel die schon 1298 von den Oesterreichern zerstörte Burg Sola , vonder noch einige Mauerreste vorhanden sind. — An der Kaistwand obSool hatten bis in die Vierziger Jahre Lämmergeier ihren Horst. Gems-jäger Fritz Blesi liess seinen Sohn an einem Seil über die Felswand hin-unter, und diesem gelang es, einen jungen Geier trotz heftiger Gegen-wehr in seinen Korb zu fassen und glücklich heimzubringen, wo er gross-gezogen wurde.
Krönt Sool die östliche Höhe zwischen Mitlödi undSchwanden, so das gegenüberliegende Schwändi (718m,738 Einwohner) die westliche. Der Weg von Glarus hierhinauf (eine Stunde) gehört zu den lohnendsten Partien imganzen Kanton. Er zweigt sich im Hohlenstein von der Thal-strasse ab, windet sich in gleichmässiger Steigung durch Gehölz
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