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Der Zimmer- und Fenster-Garten für Blumenfreunde : oder kurze und deutliche Anweisung zur Cultur aller derjenigen Blumen und Zierpflanzen, welche man in Zimmern und Fenstern ziehen und überwintern kann / von Ludwig Krause
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zeichneten Art ist ganz dieselbe wie bei coräitolis an-gegeben.

k. Haisteri, Istikolis, wz-rti'1o!i's, oppositilolis,ßpevioss stammen alle vom Vorgebirge der guten Hoffnung,können wie obige behandelt werden und sind als hübsche Zier-pflanzen zu empfehlen.

kol^KOllutum, s. OonvaUsris.

, Fingerkraut.

Eine sehr artenreiche Gattung, welche Staudengewächseenthält, die zur Verschönerung der Rabatten benutzt werden;aber zwii Arten findet man auch häufig in Töpfen, nämlich»trosrmxuines, und lormosn (nepalensis), welche wirbeide 1820 aus Nepaul erhalten haben. Man erzieht sie ge-wöhnlich aus Samen und pflanzt nachher die jungen Pflan-zen einzeln in Töpfe in Mistbeeterde. Sie werden dann aberfleißig begossen und frostfrei überwintert, im Frühjahr aberzeitig an die frische Luft gewöhnt. Sie blühen dann vomSommer bis zum Herbst, die erste mit glänzend schwarzro-then, die letztere mit ganz dunkel rosenfarbigen Blumen.Man kann sie ebenfalls aus dem Lande erst in die Töpfepflanzen. Ebenso könnte man auch andere Arten in Töpfenhaben.

Primel, Schlüsselblume.

1)aesulis. Stengellose P. 2j-, Europa. Blühtim Frühjahr mit Blumen in verschiedenen Farben.

Vorzüglich werden die gefüllten blühenden Varietäten,dieser Art geschätzt und ganz besonders eine ganz dunkelrotheund die weiße, welche letztere aber noch immer selten ist.Sie wachsen am besten in Laub- und Holzerde zu gleichenTheilen mit etwas Sand vermengt. Im Sommer gebeman ihnen einen etwas schattigen Ort im Freien und nichtübermäßige Feuchtigkeit. Nach der Blüthe schafft man sie