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den, trug der Dekehrungseifer der Jesuiten nichtwenig bei. Ihre Niederlassungen in jenemLande, Misstonen und Leistungen übergehend,
1620 führen wir nur die in das Zahr 1620 fallendegefahrvolle Reise der Väter HieronymuSde Angelis (läromv ^iiAes) und Ja-cob Caravalho, zweier Portugiesen aus derGesellschaft Jesu an, weil sie zuerst von Ni-phon oder Nipon (d. h. Sonnenland) nach derInsel Zesso oder Zedso (meist von Kurilen,die sich selbst Ainos nennen, bewohnt, und vonJapan nur durch einen schmalen Canal getrennt)vordrangen, und uns mit den Eigenschaftenund Kunstfertigkeiten der Bewohner, besondersmit ihrer Kunst, das Porzellan zu verfertigen,bekannt machten.
1620 Hier dürfen wir auch die Gesandtschafts-reise des Dänen Owe Giedde nicht überge-hen, welcher von König Christian IV. an denBeherrscher von Candy auf Ceylon abgeschicktworden war, um zwischen dem Kaiser und denDänen einen Handelslraktat zu schließen unddie Erlaubniß zur Einführung der christlichenReligion zu bewirken. Sein Tagebuch gibt vielehöchst wichtige Aufschlüsse über Ceylon und dieKüste Corvmandel.
1620 Gleichzeitig unternahm ein Deutscher, W i l-helm Münher, eine Reise von Venedignach Jerusalem, Damaskus und Constantino-pel und legte seine Beobachtungen in einemschätzbaren Reisebericht nieder.
1621 In dem darauf folgenden Jahre beschißstendie Spanier Vincent de los Reyes deVillalobos und Alonzo Miranda zum