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meist unglücklichen Fahrt längs der Westküstevon Afrika das Cap Pennas in Brasilien,das aus hohen Gebirgen mit immerwährendemEise besteht. Ein etwas längerer Aufenthalt ineiner Bay des Fcuerlandes gab Anlaß zur Ent-deckung mehrerer Straßen und Kanäle, z. B.Sebastianskanal u. s. w., welche das Commentdurchschneiden und so eine Menge Inseln vollvon Buchten, Golfen und Baien bilden.
Hierauf, mit Hunger und Krankheit imKampfe, steuerte der Admiral, obgleich er fasteinen Drittheil seiner Mannschaft am Schar-bock eingebüßt hatte, gerade auf Callao zu,um nach Eroberung dieses Platzes Arica undPotosi einzunehmen und sich so des Haupt-schatzes zu bemächtigen. Allein die spanischenSchiffe fochten mit großem Heldcnmuth undvertheidigten die Gallionen aufs trefflichste.Von da wendete sich Jacques L'Hermitenach Westen, entdeckte die Inseln Lobos, dasCap St. Clara, die Ladrilleros, Gal-pericomale, Las Velas und Sahave-dra. Nach verschiedenen Unternehmungen, wo-bei sich die Ausdauer und Gcschicklichkcit derHolländer besonders auszeichnete, begab sich dieFlotte nach Amboina, von wo die Insel Ceram,
3) So nannte man vormals, hauptsächlich in Spa-nien und Portugal, schwere dreimastige Kriegsschiffe,später auch zum Kriege ausgerüstete Kauffahrer.Sie waren außerordentlich hoch von Bord und hat-ten manchmal vier Berdecke über einander. Heutzu Lage nennt man noch Gallionen die spanischenSchiffe, welche die Silberflotte ausmachen und denHandel nach dem spanischen Amerika treiben.