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Oel, Weinessig und sogar Branntwein zu har-tem Eise fror, und die ersten Getränke mit Aor-ten und Beilen gehauen und über dem Feuerin einem Kessel erst aufgethaut werden mußten.Bald stieg in dieser furchtbar einsamen Lagedas Elend auf das höchste. Fieberkrankheit hattemehr als die Hälfte der Schiffsmannschaft ausdas Lager geworfen. Die Gliedmassen dieserUnglücklichen waren bei der größten innern Hitzesteif gefroren, die Betten selbst, obwohl dichtam Feuer, vvm Froste wie kandirt. Unerträg-liche Kälte wetteiferte mit gräßlichem Hungerund der Skorbut begann schon Gaumen undZahnfleisch aufzulösen. Grenzenlos war dasElend; alle sahen dem martervollsten Tode ent-gegen. Aehnliches Unglück hatte bis daher au-ßer Heemskerk und seinen Gefährten nochkein Sterblicher ertragen und in neuester Zeitkönnen nur die Schicksale eines Parry mitdiesem Ungemach verglichen werden. Als dasMaaß der Leiden voll und nicht mehr zu über-tragen war, erschien der Himmel selbst als Ret-ter aus dieser Noth. Die mildere Zahrszeitbrachte Thauwetter heran. Das Schiff wurdemit Hülfe der Axt vom Eise so viel alsmöglich befreit und die Heimkehr angetre-ten. Wer schilderte das Entzücken, das zuGott erhabne Dankgefühl der armen zu wah-ren Skeletten abgemagerten Menschen, als sievon Eise befreit bei günstigem Winde den at-lantischen Ocean durchsegelten und am 22. Oc-tober 1632 in die Nhede von Bristol einliefen.
Hat die Reise gleichwohl keine großen Resul-tate in Bezug auf Entdeckung neuer Länder und