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dein, d. h. tauschen wollte, so mußte man dieWaaren in verschiedenen Häufchen an einenOrt legen und sich entfernen. Dann kamen sieherbei, und legten an Fischen oder andern Le-bensprodukten so viel daneben, als sie zu gebengesonnen waren, und so wurde der Handel,ohne ein Wort zu sprechen, abgeschlossen.
Diese lesenswerthe Reisebeschreibung kamim Jahre 1643 bei Charles Nouillard zu Pa-ris heraus und befindet sich übersetzt in: Allg.
Hist. der Reisen. Th. II. S. 280.
Er war der erste Franzose, welcher nach Sernegambien kam.
Franyois Tauche aus Nouen in der 1638Normandie untersuchte ein Jahr darauf die In-sel Madagaskar, und die Resultate dieses Un-ternehmens scheinen uns darum wichtig, weilCauche keine Städte und große Flecken fand,welche andere Weisende ^ nennen gewußt ha-ben, sondern nur kleine mit ärmlicher Umzäu-nung befestigte Dörfer und im Ganzen nurwenige Spuren einer vorgerückteren Culur er-blickte. Die Einwohner wurden von vielen klei-nen Königen, welche fast immer mit einanderKrieg führten, regiert. Bei dem großen Beob-achtungstalente dieses Reisenden ist es um somehr zu bedauern, daß der Mangel an gelehr-ten Kenntnissen ihn manchen Zweig der Erd-kunde und des Wissenswürdigen übergehen machte,indem seine Wahrheitsliebe die befriedigendstenAufschlüsse hätte hoffen lassen.
Im Jahre 1638 bereisete ein deutscher Rit- 1638ter, Namens Johann Albrecht vonMandelsloh, mit bewundernswürdigem Mu-