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Drittes Bändchen. Von der Entdeckung Neuholland's (1616) bis zu Cook's erster Weltumseglung (1768-1771) / von Karl Falkenstein
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bei den Mandschu Saghalin-ann'ga-chada,d. i. Insel der schwarzen Mündung) blieb in-deß noch unbekannt.

Allgemeiner Enthusiasmus belebte aufs Neuedie seefahrenden Nationen. Jede wollte anEntdeckungsversuchen ihre Kräfte prüfen, unddie Hoffnung des Gewinns, verbunden mit demunwiderstehlichen Sporn des Ehrgeizes, ver-mochte selbst die Bewohner von Europa's höch-stem Norden zu ähnlichen Unternehmungen.

So trat mit dem Jahre 1647 der SchwedeOlafs Eriksen Willmann eine Reise nach 1647Indien und Japan an, um theils neue Völkerund Länder aufzufinden, theils um auch seinVaterland an den gewöhnlichen Handelsverbin-dungen mit den reichen Asiaten Antheil neh-men zu lassen.

Besonders wichtig aber bleibt es stets so-wohl für die Erdkunde, als für die Geolo-gie, daß ein Jahr darauf sieben kleine Fahr- 1648zeuge der Russen (Kölsches) aus der Mündungder Kolyma ausliefcn, in der Absicht, Asienim Nordest völlig zu umsegeln.

Nur dreien, welche am 20. Junius 1648unter dem Kommando des Kosakenobersten (Ka-salschia Golowa) Simon Deschnew aus-gingen, glückte es, durch die nachmals so oftversuchte lange Straße zwischen der alten undneuen Welt zu dringen. Zu jener Zeit fandDeschnew das Meer bis zum äußersten PunkteAsiens, Tschukotskoi, frei vom Eise; al-lein er selbst legte zugleich das Geständniß ab,daß er dieses Glück einer günstigen Constella-tion verdanke, indem dies nicht in jedem Jahre