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stadt des Landes, Fu-tscheu-fu residirte, undsie, wie alle Europäer, sehr gut aufnahm.Durch diese zwei holländischen Abgeordnetenwurde auch die zu Fokien gehörige Insel For-mosa oder Tay-Wan bekannt, ein wegen desjapanischen und indischen Handels sowohl, alswegen ihrer vielen Vulkane und dem nur hiervorkommenden sogenannten Teufelchen (einer mitknochenartigen Schuppen bedeckten Eidechse),gleich merkwürdiges Eiland.
Diesen Niederländern folgte bald darauf derAdmiral Vink, welcher abgereiset war, um 1663Australien naher kennen zu lernen. Mit bren-nendem Eifer und vielen nautischen Kenntnissenbegabt, mußte er auch bei günstigen Winden inden Ergebnissen seiner Fahrt glücklich seyn. Erfuhr durch die Torresstraße und bekräftigte aufsneue die Trennung Neuguinea's von dem Au-strallande.
An dieses Unternehmen reihet die Geschichtedie gleichzeitigen Wanderungen des kräftigenDeutschen Johann Michael Wanslebennach der Levante, und in die Länder von Mit-telasien, welche er erst im Jahre 1672 beendigte.
Ueber Mittelasien, und besonders über In-dien und das zu jener Zeit noch wenig bekannteKaschemir, eröffneten die Reisen des französi-schen Arztes und Philosophen Franxoisi664Bernier solche Ansichten, daß sie noch jetztzu den besten Quellen gerechnet zu werden ver-dienen, und Georg Förster, dieser bekannte mitallen Erfahrungen eines vielgerciseten Weltman-nes ausgerüstete Kritiker dem Verfasser eine derersten Stelle unter den Schriftstellern über In-