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durch manche geographische Beobachtung undmanche neue Ansicht von dem Lande der Pata-gonen, so wie den Küstenbewohnern von Pa-raguay, mit gutem Erfolge gekrönt und für dieWissenschaft gelungen zu nennen. Vor allemverdient die genaue Charte von der Meerengeund ihrer Umgebung gelobt zu werden, die sei-nem Ncisewerke (l^onck. 1694. 1 Vol. 8.) bei-gefügt ist und noch heute als Muster geltenkann. Der König von England ertheilte ihmLei seiner Heimkehr zur Belohnung seiner Ver-dienste den Ritterschlag.
Nicht glücklicher in Erreichung des vorge-setzten Zweckes waren die Reisen der beidenFranzosen De la Haye und Dcllon nachOstindien, wovon der erstere I. 1670 Europaverließ, um auf der Küste Koromandel eine Nie-derlassung zu begründen, der letztere aber sichzehn volle Jahre, von 1668 bis 1678 in Hind-ostan aufhielt. Aus diesem Grunde konnte erauch desto wichtigere Nachrichten zur Erweite-rung der Erdkunde und der Naturgeschichte lie-fern, da er als Arzt diese beiden Fächer zumHauptgegenstande seinerDeoabachtungen gemachthat. Seine kernhafte Kürze, verbunden mitscharfem Urtheil, gewann zu seiner Zeit alle Le-ser, und nickt selten ist sein Stil als Mustereiner wissenschaftlichen Neisebeschreibung ange-priesen worden.
De la Haye's Reise besitzt in vollemMaaße die Eigenschaften eines guten Tagebuchs— Deutlichkeit und Zuverlässigkeit — und hatmit Rennesort's Reise einen genauen Zusam-
1670