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Drittes Bändchen. Von der Entdeckung Neuholland's (1616) bis zu Cook's erster Weltumseglung (1768-1771) / von Karl Falkenstein
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Astronomie erfahrene Jesuiten zu erbitten, diein seinen Staaten diese Wissenschaft verbreitensollten. Im Jahre 1687 trat Tachard seinezweite Reise nach Hinterindien an, wo er auchglücklich mit 14 andern Jesuiten ankam. Ei-nige Jahre darauf starb er als eifriger Verkün-diget des göttlichen Wortes unter den Heiden,unersetzlich für seinen hohen Beruf und für dieWissenschaft zum größten Verluste. Die Be-schreibungen seiner beiden Reisen halten unsdas Gemälde eines Mannes vor, der in allemnur das Wahre suchte und wollte, der sich aberbei manchen gründl:-chen Forschungen im Ge-biete der Erdkunde durch die Großsprecherei desoben erwähnten Phaulcon, der auf alle mögli-che Art die Herrlichkeit und Pracht ihres Rei-ches den Franzosen anzupreisen suchte, nur zuoft hintergehen ließ.

Aufmerksamkeit verdienen die Entdeckungs- 1686reisen des Spaniers Don Lanzeano in dasSüdmeer, wo er einige Inseln zu sehen soglücklich war, die man vor ihm noch nicht ge-kannt hatte. Eben so die Fahrt des FranzosenLojardisre nach der Kafferküste und sein Auf- 1687enthalt im Lande der Makasscn, der über jeneLänder ein neues Licht verbreitet und im Allge-meinen der Wissenschaft vieles genüht hat, ob-gleich der Unternehmer und dessen Schicksalegegen Verdienst meist unbekannt geblieben sind.

Auch wir können uns nicht dabei verweile»,indem das minder Wichtige dem Wichtigern,das Unterhaltende dem Nützlichen weichen muß.

Das rege Streben der Jesuiten, nebst Ver- 1688breitung des Glaubens die Wissenschaft zu be-