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erregte er schon frühe große Hoffnungen. NachVollendung seiner Studien gab er bald den Plan,sich als Nechtsgelehrter im Vaterlands nieder-zulassen, auf, und kam nach London, wo erin der ostindischen Geschäftsexpedition angestelltzu werden glaubte. Nach einer kurzen, aberglücklichen Ehe mit der Tochter eines Kauf-manns, die ihm aber der Tod schon im erstenZahre raubte, durchzog er, um sich zu zer-streuen, Portugal, Spanien, Frankreich unddie Niederlande. Von da zurückgekehrt siudirteer mit großem Fleiße die arabische und äthio-pische Sprache, und zog dadurch die Aufmerk-samkeit des Lord Halifax auf sich, der ihm einConsulat in Afrika anbot. Unter dem Schuhedieser Würde unternahm er mehrere Reisen —obwohl nicht ohne Gefahr und mannigfacheSchwierigkeiten — in das Innere von Afrika,und den mittelländischen Küsten entlang bis nachAsien, wo er die Ruinen von Palmira undBaalbeck untersuchte, und durch einen italieni-schen Maler zeichnen ließ. Kränklichkeit nö-thigte ihn, nach Alcppo zurückzukehren. Hiermachte er sich besonders mit den Heilkräften derNatur bekannt, da in jenen Gegenden, die erzu bereisen sich vorgenommen hatte, die Arznei-wisscnschasl in der höchsten Achtung stand, undvor Allem gute Ausnahme und Behandlungsicherte.
Zm Frühlinge des Jahres 1768 ging ernach Cairo, und besuchte die Ruinen von Axum,
Familie der alten Könige von Schottland. abstam-men, worauf er sehr stolz zu seyn schien.