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Viertes Bändchen. Von Cook bis zu Humboldt, (1771-1800) / von Karl Falkenstein
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der Neger durch eine längere Residenz in Go-re«, als Commandant des Forts, vertraut, fuhrer anfangs ohne alles Hinderniß den Gambiahinauf bis nach Pisania, einem kleinen Dorfeim Königreiche Aani, welches die Engländeram nördlichen Ufer des Stroms als Handels-comptoir angelegt hatten.

Von hier trat er in das Königreich Wonlliein, wo er in der Hauptstadt Medina von demKönige mit Auszeichnung empfangen, und mitden trefflichsten Belehrungen und Notizen fürdie Fortsetzung seiner Reise versehen wurde.Medina verlassend war das Land Bambouksein nächstes Ziel. Nachdem er über den FlußFalehme gesetzt, kam er nach Ferbanna, wo ihnder König nicht nur sehr gut aufnahm, son-dern ihn auch mit Geld und allen möglichenNeisebedürfnissen nach Tombuktu ausstattete.Unter namenlosen Beschwerden und Gefahrendas Reich Ludamar durchwandernd, schrieb ervon dem Dorfe Simbing aus, durch treuloseNeger aller seiner Habe beraubt, den letztenBrief an den ve. Laidley, welcher in Pisaniawohnend, die Berichte alsdann an die afrika-nische Gesellschaft abgehen ließ. Von all' sei-nen Leuten an der Grenze der Wüste Saharaverlassen, schleppte er seinen ausgehungertenKörper nach der maurischen Stadt Jarra; dochauch hier versagte ihm die Grausamkeit derEinwohner jede Nahrung, und labte sich an demVerzweiflungsschmerz des Europäers. So starbder edle Houghton den elendesten Hunger-tod. Die afrikanische Gesellschaft hatte nun,zum zweirenmaie der Arbeiten eines Mannes