134
Mirza-Abu-Taieb-Khan durch seine Rei-sen in die entferntesten Provinzen von Asien,Afrika und Europa die Aufmerksamkeit der Le-sewelt auf sich, obwohl seine Reisen mehr alsein, dem Stande nach, in dem er geboren war,ungewöhnliches Ereigniss denn als ein Gewinnfür die Wissenschaft zu betrachten sind.
Als eine der schönsten Früchte in den An-nalen der Entdeckungen glänzt die Auffindungeines CanalS zwischen Nenholland und derInsel Vandiemensland, welches Verdienst dem1799. englischen Schiffswundarzt George Daß ge-bührt. Dieser hatte sich als Chirurgus einigeZeit in Port-Jackson in Neu - Südwallis auf-gehalten, und mit dem nachmals so berühmtgewordenen Capt. Flinbers mehrere kleine See-reisen in das Südmecr gemacht. Beide, gleicheifrige Verehrer der Erdkunde, vereinigten sichzur Ausführung neuer Entdecknngsenrwürft.Auf der Colonie fanden sie aber auch nur we-nig Unterstützung, und nur mit Mühe gelanges ihnen, sich ein kleines Fahrzeug, das voneinem einzigen Schiffsjungen bedient wurde,zu verschaffen.
Indessen waren die beiden Freunde so glück-lich, über mehrere unbekannte wichtige Punkteder Küste und über den Lauf des Georg-Flussesgute Beobachtungen anzustellen, welche die Auf-merksamkeit des Gouverneurs erregten. Mo-ders erhielt nun den Befehl über eine Cvrvrüe,und Daß wurde ein mit sechs Matrosen be-manntes Fahrzeug anvertraut, um damit ihreEntdeckungen fortzusetzen.
Schon 1707 fuhr George Baß durch