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1813. 2Thle. — ins Deutsche übersetzt vonDr. Pansner) und die des k. russ. HofrachsG. H. von Langsdvrf (Franks, a. M. 1812,2Bde. 4. m. K.), wovon jedoch nur der IsteBand die Krusensternsche Reise betrifft, da derVerfasser schon im I. 1805 die Expedition inKamtschatka verließ, und seine Reise von denAleuten aus zu Lande durch Sibirien endigte.
Alexander belohnte die Seefahrer mit kai-serlicher Freigebigkeit. Krusenstern's Gattinwies er die Einkünfte eines Landguts an, diesich auf 1500 Rubel jährlich beliefen, um ihrenMann wahrend der Abwesenheit, wie er sichausdrückte, über den Wohlstand seiner Familiezu beruhigen. Aber der Ruhm der Unterneh-mung gebührt dem bescheidenen Krusenstern.Wenn irgendwo der Satz sich bewährt hat, daßden Talenten und Kenntnissen eines Mannesnur sein moralischer Charakter den wahrenWerth ertheilt, so zeigt es der Erfolg dieserReise.
An Männer, wie Krusenstern, Lisanskoy,und Langsdvrf schließt sich auf eine würdigeWeise der deutsche Gelehrte Dr. Martin1803-H ein rieh Karl Lichtenstein an, welcher!8o6.in Begleitung des holländischen Generals Zans-sen, der zum Gouverneur der Cap-Colonie er-nannt war, nach dem Vorgebirge der gutenHoffnung reiste, und durch die Gunst seinerVorgesetzten Gelegenheit erhielt, das Innerevon Südafrika kennen zu lernen. Er beglei-tete den Generalcommissair Uilenhage de Mißauf einer siebenmonatliche» Reise, nahm dann1tz04, beim Ausbruche des Kriegs, die Stelle