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lichen Ausgang. Zu Keyi, einer kleinen Stadtam Gambiastrome angelangt, nahm er eineneinheimischen Priester und Kaufmann, NamensZsaak in seine Dienste. Am 19. April befandsich die Caravane zu Bammakou am Ufer desNigers, aber in welch einem Zustande? Vonden Europäern waren nur noch eiif Mann amLeben. Scott starb, ohne den merkwürdigenStrom — diesen Hauptzweck des Unterneh-mens — nur gesehen zu haben. Die Esel undalle Lastthiere fielen dahin, — allein Park ver-lor den Muth nicht. Auf dem Niger sich ein-schiffend, schickte er von Marrabou aus seinenDolmetscher Jsaak an den König von Bam-bara, um die Erlaubniß zu erflehen, in San-sanding ein Fahrzeug bauen zu dürfen. Diesewurde ihm Mitte September zugestanden. Balddarauf starb auch Andersen. Nun blieben nurnoch Park, ein Offizier und drei Soldaten vonden Europäern übrig. Es gelang dem anhal-tenden Fleiße, aus zwei alten Piroguen eineGoelette zu erbauen, welche Djoiiba getauftwurde. Am 10. November, als alles zur Ab-fahrt beendigt war, schloß er sein bisherigesTagebuch, und schrieb mehrere Briefe nach Eu-ropa, worin er voll Zuversicht sagt:*) „Ent-weder ich werde die Mündung des Flusses er-reichen, oder in dessen Wellen untergehen."Seiner Frau schrieb er voll Heiterkeit, und vollder schönsten Hoffnungen von einem glücklichenAusgang seiner Reise. — Dieß waren die letz-
*) in einem Briefe an Lord Camden, Staatssecretairdes britischen Reiches.